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Teenager stiehlt Aufgabe — So schummelt die Jugend von heute

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Spickzettel
Jul
29
2015

Spickzettel; Bild: shootingankauf - Fotolia

Schon längst ist die Zeit der guten alten Spicker aus Papier oder dem Spicker unterm Rock vorbei. Mittlerweile werden die neusten Techniken zum Schummeln benutzt um dem Lehrer immer einen Schritt voraus zu sein. Das gelingt den Schülern heutzutage wesentlich besser, als den Lehrern lieb ist. Der Haken an der Geschichte ist nämlich, dass alle jungen Schüler heutzutage „Native-User“ sind, also mit Smartphone, Tablett und sonstigem technischen Firlefanz aufwachsen. Um als Lehrer da noch alles im Griff zu haben, muss man also ganz schön auf Zack sein.

Passwörter gestohlen

Eben jene Technik-Affinität wurde auch einem Lehrer in Augsburg zum Verhängnis. Denn dieser wurde tatsächlich von einem Schüler ausspioniert und dann gehackt. Aufmerksam wurde der Lehrer nur, weil eine Mathe-Klausur für seinen Geschmack viel zu gut ausfiel. Held dieser Tat war tatsächlich einer seiner 16-jährigen Schüler, der sich wie in einem Agenten-Film über einen sogenannten Keylogger Zutritt zum Schulnetzwerk verschaffte. Angeblich soll der Schüler die Zugangsdaten bereits vor einiger Zeit geknackt haben und regelmäßig sogar Lehrer-Emails gelesen haben. Als er dann die Aufgaben der bevorstehenden Klausur fand, behielt er sie nicht für sich, sondern teilte diese mit seinen Mitschülern. Daraufhin schnitt die gesamte Klasse mehr als gut ab. Doch da so viele wussten woher die Aufgaben kamen, war es nur eine Frage der Zeit, bis der Teenager erwischt werden würde.

Ursache: Keylogger

Als die Schulleitung von dem ungewöhnlich guten Klassenschnitt erfuhr, wurde man misstrauisch. Die Lehrer hörten sich um und schon bald kam ihnen das Gerücht zu Ohren, dass sich jemand Zutritt zum Schulnetzwerk verschafft habe. Als der junge Schüler schließlich überführt wurde, wusste man auch wie er das geschafft hatte. Mit einem sogenannten „Keylogger“ zeichnete er die über die Tastatur getätigten Eingaben der Lehrer auf und hatte so sämtliche Passwörter. Das Gerät ist ziemlich unauffällig und sieht in etwa aus wie ein USB-Stick. Normalerweise werden solche Geräte beispielsweise in der Wirtschaftsspionage verwendet. Dem Jungen droht nun ein Disziplinarverfahren und zum Leidwesen der Klasse wurde die Klausur wiederholt.

Wachsamkeit ist alles

Diese Geschichte führt eindeutig vor Augen, dass mit der Technik und Amazon heutzutage jeder nahezu alles bestellen kann. Das gilt nun mal auch für Schüler. Deshalb sollten Handys unbedingt vor Klausuren eingesammelt werden und man sollte stets auf alles gefasst sein. In Zeiten von Smartwatch und Co müssten eigentlich sogar die Uhren eingesammelt werden.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. abendzeitung-muenchen.de – Gestohlene Schulaufgabe
  2. augsburger-allgemeine.de – Hackerangriff aus dem Klassenzimmer
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