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Krankenversicherung für Beamte:

Besser gesetzliche oder
private Krankenversicherung
für mich als Beamter?

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Private oder gesetzliche Krankenversicherung als Beamter?

Eine Frage, die vor allem junge Beamte sich zu Beginn ihrer Laufbahn stellen. Tatsächlich bietet die Private Krankenversicherung für Beamte eine Reihe von Vorteilen für die Staatsdiener. So kann die PKV als Restkostenversicherung der Beihilfe abgeschlossen werden und bietet zudem oft günstige Beamtentarife an. So kann gleich doppelt gespart werden. Auch hinsichtlich der Leistungen profitieren Beamte von der Privaten Krankenversicherung.
So bietet die PKV je nach Tarif der Krankenversicherung, Leistungen wie eine umfassende und hochwertige medizinische Versorgung ambulant und stationär bei freier Arzt- und Krankenhauswahl, aufwändige Zahnbehandlungen sowie Sonderleistungen wie Massagen oder die Inanspruchnahme eines Heilpraktikers. Zudem kann mit der privaten Restkostenversicherung für Beamte die Lücke der Beihilfe mit einem Beihilfeergänzungstarif geschlossen werden.

Die Private Krankenversicherung für Beamte

Die Private Krankenversicherung bietet für Beamte und Beamtenanwärter eine optimale Ergänzung zur Beihilfe. So sind die Staatsdiener bestens versorgt und sparen im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung häufig bares Geld.

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So funktioniert die Krankenversicherung für Beamte

Vom ersten Moment ihrer Dienstzeit an haben Beamte einen Anspruch auf die sogenannte Beihilfe. Mit dieser kommt der jeweilige Dienstherr seiner Fürsorgepflicht für seine Staatsdiener nach. So werden mit der Beihilfe die medizinischen Kosten – also Kosten für Arzt, Krankenhaus etc. – zu einem großen Teil durch den Beihilfeträger übernommen. Wie hoch die Beihilfe ausfällt, hängt zum einen von dem jeweiligen Dienstherrn sowie der familiären Situation des Beamten ab.
Lediglich die verbleibenden Kosten müssen durch den Staatsdiener selbst getragen werden. So sind diese verpflichtet, entweder eine private Restkostenversicherung abzuschließen oder sich freiwillig gesetzlich zu versichern. Beamte, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, stehen im direkten Vergleich zu ihren privat versicherten Kollegen finanziell schlechter dar. In der GKV muss der Beamte als freiwillig Versicherter, volle 100 Prozent an Kassenbeitrag zahlen. Das bedeutet, dass es keine anteiligen Versicherungstarife gibt, wie in der PKV gibt. Da die Beihilfe keine Beiträge der GKV erstattet, muss der volle Beitrag vom Beamten selbst gezahlt werden.
Beamte sowie Beamtenanwärter und damit auch Referendare genießen den Vorteil, sich ohne Hürden privat krankenversichern zu dürfen. So müssen sie auch nicht über ein gesetzlich festgelegtes Mindesteinkommen verfügen, um in die PKV eintreten zu dürfen.

Der Beihilfeanspruch für Beamte in der Krankenversicherung

Mit der Berufung in den Staatsdienst haben Beamte ab der ersten Sekunde ihrer Laufbahn Anspruch auf die Beihilfe durch ihren Dienstherrn. Der jeweilige Beihilfeträger kann dabei entweder der Bund oder das entsprechende Bundesland, in dem der Beamte tätig ist, sein.
Natürlich haben auch die gesetzlich versicherten Beamten einen Anspruch auf Beihilfe. Dies allerdings nur in der Theorie, denn durch eine einfache Rechnung sinkt der Anspruch auf null. Die Beihilfe sieht vor, dass geleistete Behandlungen und weitere medizinische Versorgungen im Nachhinein erstattet werden. Die GKV erstattet jedoch keine Kosten, sondern ermöglicht die Behandlungen in Sachleistungen. Der Beamte tritt in der gesetzlichen Krankenversicherung also nicht in Vorleistung. Die GKV bezahlt die gesamten Kosten sofort. Dadurch fällt die Beihilfe in der GKV für Beamte weg.

Zu den Staatsdienern, die einen Anspruch auf die Beihilfe des Dienstherrn genießen, zählen beispielsweise:

  • Beamte (also Lehrer, Polizisten, Mitglieder der Berufsfeuerwehr etc.)
  • Richter
  • Berufssoldaten sowie Soldaten auf Zeit und Soldaten in Ruhestand
  • Versorgungsempfänger

Beihilfe zur Krankenversicherung für Beamte

Wie hoch die Beihilfe für jeden Beamten für die Krankenversicherung ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ausschlaggebend sind dabei die Anzahl der beihilfefähigen Kinder sowie der jeweilige Beihilfeträger.
Mit der Zahl der berücksichtigungsfähigen Kinder steigt auch die Beihilfe, die Obergrenze liegt dabei bei 70%. Um wie viele Prozentpunkte sich die Beihilfe je beihilfefähigem Angehörigen erhöht, hängt dabei vom jeweiligen Dienstherrn ab.
Der Normalfall ist, dass ein Beamter Beihilfe für Aufwendungen im medizinischen Bereich bekommt. Sobald er einen Arzt, eine Behandlung oder Medizin in Anspruch nimmt, geht er zwar in Vorleistung, bekommt die Beträge jedoch von seiner Beihilfestelle zurückbezahlt. Da nicht die gesamten Kosten übernommen werden, braucht der Beamte nur über die verbleibenden Prozent eine private Restkostenversicherung abschließen.
Die Höhe der Rückzahlung hängt vom jeweiligen Bundesland ab. So haben nicht alle Bundesländer die gleichen Beihilfesätze. In den meisten Bundesländern liegt der Beihilfebemessungssatz für Beamte ohne Kinder oder mit einem Kind bei 50%. Sobald der Beamte mehr als ein Kind hat, steigt der Satz auf 70%. Hierbei gibt es aber auch Ausnahmen in einzelnen Bundesländern.

für einen selbstfür den Ehegattenfür Kinder
Beamte mit Kind50%70%80%
Beamte ab 2 Kindern70%70%80%
Beamte im Ruhestand und deren Witwen/Witwer70%70%80%
Voll- oder Halbwaisen80%

Ausnahmeregelungen für Baden-Württemberg, Bremen und Hessen

 Baden-Württemberg: Wenn bereits am 31.12.2012 ein Anspruch auf Beihilfe bestand, gilt ein Bestandsschutz
  • 70% Beihilfe für Beihilfeberechtigte mit mehr als einem Kind (max. 25 Jahre + Wehr-/Zivildienst)
  • Beihilfeberechtigte bei ehemals mind. drei Kindern
  • Versorgungsempfänger (Pensionäre)
  • Übergangsregelung Ehegatten und eingetragene Lebenspartner (70%), die am 31.12.2012 als berücksichtigungsfähig galten, solange Sie in der PKV versichert sind.
Bremen: 50% ambulant, Zahn und stationär (max. 70% ambulant, Zahn und stationär)
  • +5% je berücksichtigungsfähiger Angehöriger (Ehegatten und Kinder max. 25 Jahre + Wehr-/Zivildienst)
  • Ehegatten sind nur bis zu einer Einkommensgrenze von 10.000 € im VKJ berücksichtigungsfähig.
  • +10% bei Versorgungsempfängern (Pensionäre)
Hessen: 50% ambulant und Zahn, 65% stationär (max. 70% ambulant und Zahn, 85% stationär)
  • +5% je berücksichtigungsfähiger Angehöriger (Ehegatten und Kinder max. 25 Jahre + Wehr-/Zivildienst)
  • Ehegatten sind nur bis zu einer Einkommensgrenze von 8.354 € im VVKJ berücksichtigungsfähig.
  • +10% bei Versorgungsempfängern (Pensionäre)

Stand: Februar 2016

Auch in der Pension haben die Staatsdiener weiterhin einen Anspruch auf die Beihilfe. So liegt der Beihilfesatz in der Pension bei 70%.

Die Freie Heilfürsorge

Beamte, die aufgrund ihres Berufes einem hohen Risiko ausgesetzt sind, erhalten anstelle der Beihilfe die Freie Heilfürsorge. Dies betrifft beispielsweise Polizisten, Feuerwehrleute oder Soldaten.
Sind Angehörige der jeweiligen Gruppen berücksichtigungsfähig, haben diese dennoch einen Anspruch auf die Beihilfe.

Gesetzlich oder privat krankenversichern als Beamter?

Welche Krankenversicherung ist am besten für mich? Diese Frage stellen sich viele Beamte zu Beginn ihrer Dienstzeit.
Da die Krankenversicherung in Deutschland zur Grundabsicherung gehört und damit gesetzlich vorgeschrieben ist, sind Beamte wie auch Arbeitnehmer zuerst einmal automatisch gesetzlich krankenversichert. Anders als Arbeitnehmer erhalten Beamte allerdings keinen Arbeitgeberanteil zur Gesetzlichen Krankenversicherung. Somit müssen die gesamten Kosten für die GKV selbst getragen werden. Die monatlichen Beiträge der GKV berechnen sich aus dem Einkommen. Je mehr ein Beamter verdient, desto mehr muss er jeden Monat für seine Versicherung bezahlen, bis zu einer Maximalgrenze von 804.74 Euro pro Monat.

Da die Beihilfe in diesem Fall nur eine finanzielle Unterstützung zu den Beiträgen der Gesetzlichen Krankenversicherung leistet und die Leistungen unberührt bleiben, können Lücken in der medizinischen Versorgung entstehen oder zusätzliche Kosten für die medizinische Versorgung anfallen. Gerade hinsichtlich der Zahnleistungen kann dies oft teuer werden. Während die Private Krankenversicherung einen umfassenden Zahnschutz bietet, bleiben gesetzlich Versicherte oft auf zahnmedizinischen Kosten – beispielsweise im Fall eines Implantats – sitzen.

Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn erstreckt sich neben den Beamten auch auf deren Familie. So können Kinder und Ehegatten ebenfalls durch die Beihilfe berücksichtigt werden. Vor allem Kinder können durch die verbeamteten Elternteile bis zum 25. Lebensjahr sehr günstig mitversichert werden, da der Beihilfesatz bei 80% liegt. Der Beihilfesatz für Ehegatten liegt bei 70%. Die Überlegung, die eigenen Kinder mit in die Private Krankenversicherung zu nehmen, lohnt sich also und kann viel Geld sparen.

Viele private Krankenversicherer bieten speziell auf Beamten zugeschnittene Tarife der Krankenversicherung an, die als Restkostenversicherung die Beihilfe abrunden. Da in der PKV die Beamten lediglich die verbleibenden Prozente absichern müssen, liegen die Beiträge weit unter denen zur gesetzlichen Krankenkasse. So kann sich ein Beamter bereits ab etwa 200€ monatlich je nach gewählten Leistungen privat versichern.

Doch nicht nur in finanzieller Hinsicht lohnt sich die PKV für Beamte. Die Private Krankenversicherung bietet viele umfangreiche und hochwertige Leistungen und ergänzt gleichzeitig die Lücken der Beihilfe. Auf diese Weise sind die Staatsdiener rundum abgesichert.

Worauf sollte beim Abschluss einer Privaten Krankenversicherung geachtet werden?

Die Krankenversicherung zählt zu den wichtigsten Bestandteilen der Grundabsicherung. Daher sollte gut überlegt werden, welche Leistungen Sie benötigen. Zudem bietet sich ein Vergleich der verschiedenen Versicherungstarife an, um den Tarif zu finden, der am besten zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass folgende Punkte enthalten sind:
  • Freie Arzt- und Krankenhauswahl
  • Beihilfeergänzungstarif, um die Lücken der Beihilfe zu decken
  • Keine andauernde Zahnstaffel
Zudem existieren viele weitere Punkte, die beachtet werden sollten, sodass es als Laie häufig schwerfällt, den Überblick zu behalten.

Die Leistungen der Privaten Krankenversicherung für Beamte

Die Private Krankenversicherung für Beamte bietet je nach Krankenkassen-Tarif eine Vielzahl hochwertiger und umfassender Leistungen. So sind die Staatsdiener im Krankheitsfall bestens abgesichert. Ob im ambulanten oder stationären Bereich: Die PKV leistet weit über das Niveau der Gesetzlichen Krankenkasse hinaus und ergänzt die Beihilfe optimal.


Ambulante Leistungen der privaten Krankenversicherung

Ambulant haben Beamte in der Privaten Krankenversicherung die Möglichkeit der freien Arztwahl. So können Sie sich beispielsweise einen Privatarzt als Hausarzt wählen oder bei speziellen Beschwerden direkt einen Termin bei dem entsprechenden Facharzt vereinbaren. Zudem spart die PKV häufig Zeit. So erhalten privat Versicherte häufig schneller einen Termin und werden nach kurzer Wartezeit ins Arztzimmer gerufen.

Ambulante Leistungen: private Krankenversicherung Beamte mit vielen Vorteilen- Chefarztbehandlung;

Stationäre Leistungen der privaten Krankenversicherung

Stationär genießen Beamte auf Wunsch Vorteile wie das Ein- oder Zweibettzimmer sowie die sogenannten Wahlleistungen. Damit haben die Staatsdiener auch im Krankenhaus eine freie Arztwahl. Zudem besteht eine freie Wahl der Klinik. So können Sie sich beispielsweise bei einer aufwändigeren Operation oder Behandlung die jeweilige Fachklinik aussuchen. Lassen Sie sich durch einen Spezialisten behandeln, rechnet dieser häufig über den üblichen Satz hinaus ab. Auch diese zusätzlichen Kosten können durch die PKV abgedeckt werden. Weiterhin sind auch stationäre Reha-Maßnahmen und Kuren, wie die Mutter-Kind-Kur in den Leistungen der Privaten Krankenversicherung enthalten.

Stationäre Leistungen: privaten Krankenversicherung Beamte mit Chefarztbehandlung

Zahnleistungen der privaten Krankenversicherung

Auch in Sachen Zahnschutz sind Beamte in der privaten Krankenversicherung bestens versorgt. Anders als die gesetzliche Krankenkasse orientiert sich die Beihilfe nicht am gesetzlichen Leistungskatalog, sondern leistet ausgehend von der jeweiligen Beihilfeverordnung. Auf diese Weise können auch hochwertige Zahnbehandlungen wie die professionelle Zahnreinigung, Inlays oder Implantate zu 100 % übernommen werden.
Möchte man die Leistung der GKV durch eine Zahn-Zusatzversicherung aufstocken, kann diese privat abgeschlossen werden. In diesem Fall sollte der Beamte sich bei der Beihilfestelle erkundigen, ob die abgedeckte Behandlung in der Beihilfevorschrift enthalten ist. Ist dies der Fall, können trotz GKV die Leistungen dieser Behandlung von der Beihilfe anteilig erstattet werden. Die private Zusatzversicherung muss also auch nur über die verbleibenden Prozente abgeschlossen werden.

Zahnbehandlungen: private Krankenversicherung Beamte mit Chefarztbehandlung

Weitere Leistungen

Darüber hinaus übernimmt die Private Krankenversicherung für Beamte Leistungen wie Psychotherapie, eine Behandlung durch den Homöopathen und Heilpraktiker sowie Massagen. Auch die Anfertigung einer Brille und sogar eine Augenlaserung sind durch PKV abgedeckt.

Weitere Leistungen - Brille

Beitragsrückerstattungen

Ein gesundes Leben zahlt sich aus – dies gilt auch in der Privaten Krankenversicherung. Wer gesund lebt und sich dadurch den Gang zum Arzt spart, wird belohnt. Nimmt ein Beamter seinen Versicherungsschutz über einen bestimmten Zeitraum nicht in Anspruch, erhält er von der Krankenkasse eine Beitragsrückerstattung von bis zu 6 Monatsbeiträgen. Eine gesunde Lebensweise lohnt sich also.

gerollte Geldscheine

Bessere Leistungen für wenig Geld

Mit der Beihilfe zahlen Beamte in der Privaten Krankenversicherung Beiträge, die oft weit unter denen der Gesetzlichen Krankenkasse liegen. Auf diese Weise profitieren Beamte in der PKV nicht nur von wesentlich besseren Leistungen, sondern können auch noch bares Geld sparen. Auch die Beitragsstabilität ist in der Privaten Krankenversicherung konstanter als in der GKV. Dadurch bleiben die Beiträge langfristig stabil.
Aus rein finanziellen Gründen ist die Mitgliedschaft in der GKV für einen Beamten also nicht zu empfehlen. Allenfalls die Familienversicherung könnte als Vorteil genannt werden, da für Kinder im Gegensatz zur Privaten Krankenversicherung keine zusätzlichen Verträge abgeschlossen werden müssen. Eine Beispielrechnung zeigt jedoch den geringen Unterschied: Der monatliche Maximalbetrag in der GKV liegt bei 804,74 Euro. Für eine Familien PKV (1 Erwachsener & 2 Kinder) fallen meist nur 300 bis 350 Euro pro Monat an. Bei 70% Beihilfe müssen nur 30% versichert werden, bei Kindern sind es nur 20%. Kinder kosten im Schnitt in der PKV nur 40 Euro pro Monat.

Beamtenfamilien in der Privaten Krankenversicherung

Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn erstreckt sich neben den Beamten auch auf deren Familien. So haben auch die Kinder der Staatsdiener sowie die Ehegatten unter bestimmten Umständen einen Anspruch auf die Beihilfe durch den Dienstherrn und können damit auch von den umfassenden Leistungen der Privaten Krankenversicherung profitieren.

Beihilfeanspruch für Kinder

Bis zum 25. Lebensjahr haben Kinder von Beamten einen Anspruch auf die Beihilfe durch den Dienstherrn. Dies gilt auch für Adoptivkinder. Absolviert das Kind einen Zivil- oder Wehrdienst, der über dieses Alter hinausgeht, ist es bis Beendigung des Dienstes weiterhin berücksichtigungsfähig. Auch wenn das Kind behindert ist und über keine eigenen Einkünfte verfügt, hat es weiterhin Anspruch auf die Beihilfe. Der jeweilige Beihilfeträger unterstützt die medizinische Versorgung des Nachwuchses mit einem Beihilfesatz von 80%. So müssen lediglich 20% Restkosten – das sind im Schnitt 40€ – abgesichert werden. Die Kinder genießen dann den umfassenden Versicherungsschutz wie die verbeamteten Eltern.

Fingerfarben, Familie und Kinder

Beihilfeanspruch für Ehegatten

Auch die Ehegatten der Beamten dürfen sofern sie berücksichtigungsfähig sind, die Beihilfe in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass die Ehepartner entweder über kein eigenes oder nur ein geringes Einkommen verfügen. Hierbei gilt eine festgelegte Gehaltsgrenze. Diese liegt je nach Bundesland etwa zwischen 8.600€ und 18.000€.

für einen selbstfür den Ehegattenfür Kinder
Beamte mit Kind50%70%80%
Beamte ab 2 Kindern70%70%80%
Beamte im Ruhestand und deren Witwen/Witwer70%70%80%
Voll- oder Halbwaisen80%

Ist ein Beamter verheiratet oder hat Kinder, lohnt es sich, die Berücksichtigungsfähigkeit der Angehörigen zu überprüfen und diese gegebenenfalls privat zu versichern. So genießen nicht nur die Staatsdiener, sondern auch ihre direkten Familienmitglieder einen umfangreichen und hochwertigen Versicherungsschutz zu niedrigen Beiträgen.

Darauf sollten Beamte bei der Auswahl der Privaten Krankenversicherung achten

Die Krankenversicherung zählt in Deutschland zu den gesetzlichen Pflichtversicherungen. Zu Recht: Medizinische Kosten können im Krankheitsfall schnell sehr hoch werden. Gerade Kosten für stationäre Behandlungen oder eine Operation im Fall einer ernsten Erkrankung oder eines Unfalls können in schwindelerregende Höhen schießen. Die Krankenversicherung unterstützt die Versicherten hierbei und sichert die medizinische Versorgung. Daher sollte auch bei der Suche nach einer Privaten Krankenversicherung für Beamte darauf geachtet werden, dass wichtige Leistungen in dem gewählten Tarif der jeweiligen Versicherung abgedeckt werden.

Dazu zählen unter anderem:
  • Der Beihilfeergänzungstarif, um die Lücke der Beihilfe zu schließen
  • Die freie Arzt- und Krankenhauswahl
  • Keine dauerhafte Begrenzung der Zahnstaffel
  • Ein offener Hilfsmittelkatalog

Auch darüber hinaus existieren viele Punkte, die bei dem Abschluss einer PKV beachtet werden sollten. Angesichts der Vielzahl von Tarifen und den auf den ersten Blick oft undurchsichtigen Tarifwerken fällt es als Laie oft schwer, dabei den Überblick zu behalten.

Wie Sie die richtige private Krankenversicherung als Beamter finden?


Die passende Private Krankenversicherung zu finden, ist für Beamte nicht immer leicht. Auf dem Markt bieten aktuell viele verschiedene Anbieter unterschiedliche Tarife an. Gerade als Laie verliert man dabei leicht den Überblick.
Wir empfehlen allen Beamten und Referendaren verschiedene Szenarien durchzurechnen und verschiedene Versicherungsmodelle miteinander zu vergleichen. Die Kombination aus Beihilfe und einer guten privaten Krankenversicherung ist für Beamte und Referendare die deutlich bessere Variante. Die private Versicherung kostet meist nur etwa die Hälfte der gesetzlichen Krankenversicherung, hat aber viel mehr als Gegenleistung zu bieten.

Wer als Beamter eine Private Krankenversicherung abschließen möchte, sollte sich im Vorfeld mit folgenden Fragen befassen:

  • Welche ambulante Versorgung ist gewünscht?
  • Welche stationäre Versorgung ist gewünscht?
  • Sollen Zahnzusatzleistungen versichert werden?
  • Wie steht es um die Absicherung von Pflege, Krankenhaustagegeld und Kuren?

Ist sich der Beamte über die Antworten dieser Fragen klar, kann er sich gezielt auf die Suche nach einem passenden Krankenversicherungstarif machen. Hilfreich ist dabei stets ein Vergleich verschiedener Krankenversicherungen, um das beste Angebot zu finden.
Hierbei stehen Ihnen die unabhängigen Fachberater des Beamten-Infoportals gerne unverbindlich und kostenlos zur Verfügung. Gemeinsam mit Ihnen erstellen Ihnen unsere Versicherungsexperten eine Marktübersicht sowie einen individuell auf Sie zugeschnittenen Vergleich der drei besten Tarifwerke. Gerne erhalten Sie auch eine ausführliche Erklärung Ihres persönlichen Vergleichs.
Durch eine anonyme Vorabrisikoprüfung erhalten Sie zusätzliche Sicherheit bei der Auswahl der für Sie passenden privaten Krankenversicherung. So prüfen unsere Fachberater bereits im Vorfeld eventuelle Vorerkrankungen und holen individuelle Angebote der Krankenversicherer für Sie ein.
Haben Sie einen passenden Krankenversicherungstarif gefunden, ist Ihnen Ihr persönlicher Berater auch bei der Beantwortung der obligatorischen Gesundheitsfragen behilflich. Diese müssen im Vorfeld einer Annahme zur Risikoprüfung beantwortet werden. Sind Vorerkrankungen vorhanden, kann es zu Risikozuschlägen oder zu einer Ablehnung von Seiten der Versicherung kommen. Dennoch ist es wichtig, die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten, um im Schadensfall nicht auf entstehenden Kosten sitzen zu bleiben.
So finden Sie schnell und einfach den Krankenversicherungstarif, der am besten zu Ihnen passt. Sie haben bereits ein Angebot einer Krankenversicherung vorliegen oder sind bereits privat versichert? Lassen Sie Ihren Krankenversicherungstarif vergleichen und sparen so möglicherweise viel Geld bei besserer Leistung! Unser Service ist für alle Beamten selbstverständlich völlig kostenfrei.Fragen Sie noch heute ihren kostenlosen Krankenversicherungsvergleich an!

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