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Gesetzliche oder Private Krankenversicherung für Beamte?

Mit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn steht angehenden Beamten auch die Private Krankenversicherung offen. Wie funktioniert die Beamten Krankenversicherung und welche Vorteile bringt sie für die Staatsdiener mit sich? Wir haben die wichtigen Informationen auf einen Blick für Sie zusammengefasst.

Beamte sowie Beamtenanwärter profitieren im Rahmen der Privaten Krankenversicherung von hochwertigen Leistungen und das zu günstigen Beiträgen. Auf diese Weise können Staatsdiener umfassend und ideal versorgt werden. Das Beste daran ist, dass mit der Beamten Krankenversicherung im Vergleich zur Gesetzlichen Krankenversicherung oftmals viel Geld gespart werden kann. Wie das möglich ist? Mit dem Eintritt in den Beamtenstand genießen die Staatsdiener die Fürsorge ihres Dienstherrn. Durch die Beihilfe bezuschussen Bund und Länder die medizinische Versorgung ihrer Beamten. Somit sind nur noch die verbleibenden Restkosten bei der Privaten Beamten Krankenversicherung abzudecken.

Frau lachend: Beamte mit Privater Krankenversicherung optimal abgesichert

Vorteile einer Privaten Krankenversicherung für Beamte

  • Wertvolle Versicherungsleistungen
  • Günstige Versicherungsbeiträge
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Benötigen Beamte eher eine Gesetzliche oder eine Private Krankenversicherung?

Das ist eine Fragestellung, die sich vor allem junge Menschen zu Beginn ihrer Beamtenlaufbahn stellen. In der Tat punktet die Private Krankenversicherung für Beamte mit zahlreichen Vorteilen für die Staatsdiener: So ist es beispielsweise möglich, die Private Krankenversicherung als Restkostenversicherung der Beihilfe abzuschließen. Zudem bietet die Krankenversicherung für Beamte häufig günstige Tarifoptionen an. Auf diese Weise können Staatsdiener gleich doppelt sparen. Doch nicht nur hinsichtlich der günstigen Beiträge profitieren Beamte von vielen Vorteilen, sondern auch hinsichtlich der Leistungen der PKV.

Je nachdem, welcher Tarif ausgewählt wird, bietet die Private Beamten Krankenversicherung beispielsweise eine hochwertige ambulante und auch stationäre medizinische Versorgung. Zudem besteht im Rahmen der Beamten Krankenversicherung freie Krankenhaus- und Arztwahl sowie Beihilfe zu aufwendigen Zahnbehandlungen. Ebenso können Behandlungen beim Heilpraktiker oder Sonderleistungen wie zum Beispiel Massagen im Leistungsrepertoire der Privaten Krankenversicherung mitinbegriffen sein. Beamte haben zudem die Möglichkeit, mit der Privaten Restkostenversicherung die Beihilfe-Lücke durch einen speziellen Ergänzungstarif zu schließen.

Private Krankenversicherung für Beamte – wie funktioniert sie?

Beamte haben bereits von Anfang ihrer Dienstzeit an einen Beihilfeanspruch. Dieser Anspruch besteht jedoch nur im Rahmen der Privaten Beamten Krankenversicherung. In der GKV entfällt der Anspruch des Staatsdieners auf Beihilfe. Mit dieser kommt der jeweilige Dienstherr seiner Fürsorgepflicht für seine Staatsdiener nach. Diese Beihilfe deckt zu einem großen Teil die anfallenden medizinischen Kosten, beispielsweise für Klinikaufenthalte, Arztkosten oder ähnliches. In der Privaten Krankenversicherung für Beamte gibt es spezielle Beihilfetarife. Wie hoch die Beihilfe im Einzelfall ausfällt, hängt von diversen Faktoren ab: So spielt zum Beispiel die familiäre Situation des Beamten sowie der jeweilige Dienstherr eine wesentliche Rolle.

Der Staatsdiener muss nur für die verbleibenden Kosten aufkommen. Daher sind Beamte dazu verpflichtet, eine sogenannte Private Restkostenversicherung abzuschließen. Aus diesem Grund gibt es im Rahmen der Beamten Krankenversicherung spezielle Tarife. Eine Alternative ist natürlich auch die Wahl einer Gesetzlichen Krankenversicherung. In diesem Zusammenhang muss jedoch beachtet werden, dass gesetzlich versicherte Beamte im Vergleich zu privat versicherten Staatsdienern finanziell eher benachteiligt sind. In der Gesetzlichen Krankenversicherung muss der Beamte als freiwillig Versicherter, volle 100 Prozent an Kassenbeitrag zahlen. Das wiederum heißt, dass keine anteiligen Versicherungstarife existieren, wie in der Privaten Krankenversicherung. Da die Beihilfe keine Beiträge der GKV erstattet, muss der volle Beitrag zur Krankenversicherung vom Beamten selbst gezahlt werden.

Nicht nur Beamte, sondern auch Beamtenanwärter können von den Vorteilen einer Privaten Krankenversicherung profitieren. Hier sind also auch Referendare miteingeschlossen. Eine gesetzlich festgelegte Mindesteinkommensgrenze gibt es nicht. Somit ist der Eintritt in die Private Beamten Krankenversicherung ohne weitere Hürden möglich.

Zu den Staatsdienern, die einen Anspruch auf die Beihilfe des Dienstherrn genießen, zählen beispielsweise:

  • Beamte (also Lehrer, Polizisten, Mitglieder der Berufsfeuerwehr etc.)
  • Richter
  • Berufssoldaten, aber auch Soldaten im Ruhestand oder auf Zeit
  • Versorgungsempfänger

Die Beihilfe im Rahmen der Privaten Krankenversicherung für Beamte

Ab wann besteht eigentlich ein Beihilfeanspruch?

Sobald Beamte in ihren Staatsdienst berufen werden, besteht ein Beihilfeanspruch durch den Dienstherrn. Das jeweilige Bundesland, in dem der Staatsdiener tätig ist, kann ebenso der Beihilfeträger sein, wie der Bund. Doch nicht nur Beamte in der Privaten Krankenversicherung haben einen Beihilfeanspruch, sondern selbstverständlich auch Beamte im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung. Dieser Beihilfeanspruch besteht in einem solchen Fall allerdings lediglich in der Theorie. Der Hintergrund dazu ist recht simpel: Laut den Beihilfeverordnungen ist vorgesehen, dass geleistete medizinische Versorgungsleistungen und Behandlungen dem Beamten im Nachgang erstattet werden. Die Gesetzliche Krankenversicherung ermöglich jedoch ausschließlich die Behandlungen in Sachleistungen. Hier findet also keinerlei Kostenerstattung statt, denn der Beamte muss im Rahmen der GKV auch nicht in Vorleistung treten. Die Gesetzliche Krankenversicherung kommt also für alle anfallenden Kosten sofort auf. Aus diesem Grund entfällt hier die Beihilfe für gesetzlich versicherte Beamte. Der Abschluss einer Privaten Beamten Krankenversicherung ist für Staatsdiener also deutlich rentabler.

Puzzelteile PKV und Beihilfe

Beihilfe zur Privaten Krankenversicherung für Beamte

Grundsätzlich lässt sich keine konkrete Aussage darüber treffen, wie hoch der Beihilfeanspruch für die Private Krankenversicherung ausfällt. In dieser Berechnung fließen nämlich verschiedene Faktoren mit ein. Ausschlaggebend sind dabei die Anzahl der beihilfefähigen Kinder sowie der jeweilige Beihilfeträger. Je mehr berücksichtigungsfähige Kinder vorhanden sind, desto höher fällt der Beihilfeanspruch aus. Hierbei liegt die Maximalgrenze bei rund 70 Prozent. Je nachdem, wie viele beihilfefähige Angehörige vorhanden sind, erhöht sich der Beihilfeanspruch für die Private Beamten Krankenversicherung. Um wie viele Prozentpunkte diese Erhöhung stattfindet, hängt wesentlich vom jeweiligen Dienstherrn ab.

Im Regelfall bekommt ein Staatsdiener Beihilfe zur Privaten Krankenversicherung für unterschiedliche medizinische Aufwendungen. Sobald ein Arzt für eine medizinische Behandlung aufgesucht wird oder bestimmte Medikamente in Anspruch genommen werden, tritt der Beamte in Vorleistung. Diese Beträge werden aber von der Beihilfestelle zurückerstattet. Übernommen werden jedoch nicht die Gesamtkosten, sondern eben nur ein Anteil. Aus diesem Grund muss der Staatsdiener lediglich über die verbleibenden Prozente eine Private Beamten Krankenversicherung abschließen.

Berechtigte Beamte ohne Kind 50%

50%

Berechtigte Beamte mit 2 oder mehr Kindern 70%

70%

Ehepartner 70%

70%

je Kind

80%

Beamte im Ruhestand & deren Witwe(r) 70%

70%

Halb- oder Vollwaisen 80%

80%
Bundesländer mit Ausnahmeregelungen

Beihilfebemessungssatz der Bundesländer

Die Höhe der Rückzahlung hängt vom jeweiligen Bundesland ab. So haben nicht alle Bundesländer die gleichen Beihilfesätze. In den meisten Bundesländern liegt der Beihilfebemessungssatz für Beamte ohne Kinder oder mit einem Kind bei 50%. Sobald jedoch mehr als ein Kind vorhanden ist, steigt der Bemessungssatz auf etwa 70 Prozent an. In diesem Zusammenhang müssen jedoch immer die individuellen Regelungen der einzelnen Bundesländer beachtet werden.

Ausnahmeregelungen: Beihilfe zur Privaten Krankenversicherung für Beamte – Hessen, Baden-Württemberg und Bremen

Baden-Württemberg

Wenn bereits am 31.12.2012 ein Anspruch auf Beihilfe bestand, gilt ein Bestandsschutz

  • 70% Beihilfe für Beihilfeberechtigte mit mehr als einem Kind (max. 25 Jahre + Wehr-/Zivildienst)
  • Beihilfeberechtigte bei ehemals mind. drei Kindern
  • Versorgungsempfänger (Pensionäre)
  • Übergangsregelung Ehegatten und eingetragene Lebenspartner (70%), die am 31.12.2012 als berücksichtigungsfähig galten, solange Sie in der PKV versichert sind.

Bremen

50% ambulant, Zahn und stationär (max. 70% ambulant, Zahn und stationär)

  • +5% je berücksichtigungsfähiger Angehöriger (Ehegatten und Kinder max. 25 Jahre + Wehr-/Zivildienst)
  • Ehegatten sind nur bis zu einer Einkommensgrenze von 10.000 € im VKJ berücksichtigungsfähig.
  • +10% bei Versorgungsempfängern (Pensionäre)

Hessen

50% ambulant und Zahn, 65% stationär (max. 70% ambulant und Zahn, 85% stationär)

  • +5% je berücksichtigungsfähiger Angehöriger (Ehegatten und Kinder max. 25 Jahre + Wehr-/Zivildienst)
  • Ehegatten sind nur bis zu einer Einkommensgrenze von 10.000 € im VKJ berücksichtigungsfähig.
  • +10% bei Versorgungsempfängern (Pensionäre)

Auch in der Pension haben die Staatsdiener weiterhin einen Anspruch auf die Beihilfe. So liegt der Beihilfesatz in der Pension bei 70%.

Die Freie Heilfürsorge für Beamte

Die Freie Heilfürsorge hat eine Sonderstellung im Bereich der Krankenversicherungen inne. Sie sichert die medizinische Versorgung Angehöriger von Berufsgruppen, die als besonders gefährlich eingestuft werden. Hierzu zählen typischerweise Berufsgruppen wie Feuerwehrleute, Polizisten und Justizvollzugsbeamte. Auch Soldaten erhalten die Freie Heilfürsorge. Hintergrund dieser Sonderstellung, die weder der Gesetzlichen noch der Privaten Krankenversicherung zugerechnet werden kann, ist das erhöhte Berufsrisiko, welches eine spezielle Zusatzversicherung erfordert. Da diese mit hohen Kosten verbunden und somit für die entsprechenden Beamten nicht zumutbar wäre, sichert der Staat die medizinische Versorgung gefährdeter Berufsgruppen durch die Freie Heilfürsorge.

Polizei und Feuerwehr - Freie Heilfürsorge
Übrigens: Ein Anspruch auf die Beihilfe besteht für Familienangehörige der jeweiligen Gruppen, auch dann, wenn diese nicht berücksichtigungsfähig sind.

Beamten Krankenversicherung: Gesetzliche oder doch lieber Private Krankenversicherung?

Diese Fragestellung begegnet sehr vielen Beamten zu Beginn ihrer dienstlichen Laufbahn. In unserem Land ist eine gültige Krankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben und zählt somit zur sogenannten Grundabsicherung eines jeden Bürgers. Somit sind Beamte, ebenso wie Arbeitnehmer zunächst einmal im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung automatisch abgesichert. Im Vergleich zu Arbeitnehmern, erhalten Beamte jedoch keinen Arbeitgeberanteil zur GKV. Aus diesem Grund müssen sie die Gesamtkosten ihrer Krankenversicherung in vollem Umfang selbst übernehmen. Die monatlichen Beiträge der GKV berechnen sich aus dem Einkommen der Staatsdiener. Je höher der Verdienst des Beamten ist, desto höher sind auch die monatlichen Kosten für die Krankenversicherung. Das kann bis zu einer oberen Grenze von monatlich 804,74 Euro gehen.

In einem solchen Fall leistet die Beihilfe nur eine finanzielle Unterstützung zu den monatlichen Beiträgen der Gesetzlichen Krankenversicherung. Das Leistungsrepertoire der Gesetzlichen Versicherung bleibt hiervon gänzlich unberührt. Hier kann es bezüglich der medizinischen Leistungen schnell zu Versorgungslücken und damit verbunden zu Zusatzkosten kommen. Besonders teuer kann dies beispielsweise bei zahnärztlichen Leistungen wie Implantaten werden, denn hier bleiben gesetzlich versicherte Beamte häufig auf den zahnmedizinischen Kosten sitzen. Im Vergleich dazu bietet die Private Krankenversicherung für Beamte einen umfassenden Zahnschutz.

Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn erstreckt sich neben den Beamten auch auf deren Familie. So berücksichtigt die Beihilfe beispielsweise auch die Ehepartner oder die Kinder des Staatsdieners. Insbesondere Kinder profitieren davon, denn sie können bereits bei einem verbeamteten Elternteil – bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres – kostengünstig in der Privaten Krankenversicherung mitversichert werden: Hier liegt der Beihilfesatz bei etwa 80 Prozent. Für Ehegatten liegt der Beihilfesatz bei 70 Prozent. Die Überlegung, die eigenen Kinder mit in die Private Beamten Krankenversicherung zu nehmen, lohnt sich also und kann viel Geld sparen.

Viele private Versicherer bieten Tarife an, die exakt auf die Situation und die Bedürfnisse von Beamen zugeschnitten sind. Als Restkostenversicherung runden diese Tarife die Beihilfe optimal ab. Da Staatsdiener im Rahmen der Privaten Krankenversicherung nur die verbleibenden Prozente abdecken müssen, liegen die Versicherungsbeiträge weit unter den Beiträgen der Gesetzlichen Krankenversicherung. So kann sich ein Beamter bereits ab etwa 200 Euro monatlich je nach gewählten Leistungen privat versichern.

Die Private Krankenversicherung zahlt sich für Beamte jedoch nicht nur aus finanzieller Sicht aus. Vielmehr bietet die Private Beamten Krankenversicherung umfangreiche und hochwertige medizinische Leistungen. Gleichzeitig schließt die PKV für Beamte die Versorgungslücken der Beihilfe. Auf diese Weise sind die Staatsdiener rundum abgesichert.

Private Krankenversicherung Beamte – die Leistungen für Staatsdiener im Überblick

Je nachdem, welcher Tarif ausgewählt wird, profitiert der Staatsdiener im Rahmen der Privaten Beamten Krankenversicherung von hochwertigen Gesundheitsleistungen. So sind die Staatsdiener im Krankheitsfall bestens abgesichert. Ob im ambulanten oder stationären Bereich:
Die Leistungen der Privaten Krankenversicherung gehen also weit über die Leistungen der Gesetzlichen Versicherung hinaus und ergänzen gleichzeitig ideal die Beihilfe durch den Dienstherrn.

Stethoskop-Herz

Stationäre Klinikleistungen im Rahmen der PKV

Krankenhaus Außenansicht - Stationäre Leistungen in der PKV

Krankenhausaufenthalte sind selten schön. Mit der Privaten Krankenversicherung für Beamte können stationäre Aufenthalte zumindest angenehmer gestaltet werden. Wer sich beim Abschluss der Beamten Krankenversicherung für die Wahlleistungen entscheidet, profitiert im Krankenhaus von einer Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer sowie von der Chefarztbehandlung. Somit kann der behandelnde Arzt frei gewählt werden. Des Weiteren können Beamte in der Privaten Krankenversicherung die Klinik frei wählen. So können Sie sich beispielsweise bei einer aufwendigeren Operation oder Behandlung die jeweilige Fachklinik selbst aussuchen. Wer eine Behandlung durch einen Fachspezialisten möchte, muss damit rechnen, dass dieser oftmals über den üblichen Satz hinaus abrechnet. Die Private Krankenversicherung für Beamte deckt diese Zusatzkosten ab. Des Weiteren sind auch stationäre Rehabilitationsmaßnahmen oder Kuren wie zum Beispiel eine Mutter-Kind-Kur im Leistungsrepertoire der Beamten Krankenversicherung enthalten.

Ambulante Leistungen im Rahmen der PKV

Ärztin sitzt am Schreibtisch - Ambulante Leistungen in der PKV

Ambulant in besten Händen – das wird durch die hochwertigen Leistungen der Privaten Krankenversicherung für Beamte möglich. Genauso wie bei stationären Klinikaufenthalten gilt auch bei ambulanten Leistungen die freie Arztwahl. Somit haben Beamte die Möglichkeit, einen Privatarzt als Hausarzt zu wählen. Während reguläre Hausärzte oft nur wenige Minuten mit dem jeweiligen Patienten zubringen können, nimmt sich ein Privatarzt ausreichend Zeit für das Arztgespräch und die anschließende Untersuchung. Ist eine Diagnose gestellt, ermöglicht die Private Krankenversicherung für Beamte den Patienten die bestmögliche Behandlung durch hochwertige Methoden und Verfahren. So kommen Sie im Krankheitsfall schnell wieder auf die Beine. Liegen einmal spezielle Beschwerden vor, können Beamte in der Privaten Krankenversicherung ohne den Umweg über den Hausarzt durch das Facharztprinzip direkt einen Facharzt konsultieren. Auch hier profitieren die Staatsdiener von einer schnelleren Terminvergabe und geringeren Wartezeiten.

Die PKV und zahnmedizinische Leistungen

Fröhliche Zähne machen ein Foto - Zahnleistungen in der PKV

Die Private Krankenversicherung versorgt Staatsdiener bestens, wenn es um den Zahnschutz geht. Die Beihilfe orientiert sich im Vergleich zur GKV nicht am gesetzlichen Leistungskatalog. Vielmehr leistet die Private Krankenversicherung für Beamte ihre Leistungen ausgehend von der jeweiligen Beihilfeverordnung. Anfallende Kosten für hochwertige medizinische Behandlungen wie beispielsweise eine professionelle Zahnreinigung, Implantate oder Inlays können somit vollständig übernommen werden. Möchte man die Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung durch eine Zahn-Zusatzversicherung aufstocken, kann diese privat abgeschlossen werden. In diesem Fall sollte der Beamte sich bei der Beihilfestelle erkundigen, ob die abgedeckte Behandlung in der Beihilfevorschrift enthalten ist. Ist dies der Fall, können trotz GKV die Leistungen dieser Behandlung von der Beihilfe anteilig erstattet werden. Die Private Zusatzversicherung muss also auch nur über die verbleibenden Prozente abgeschlossen werden.

Weitere Leistungen der Privaten Krankenversicherung für Beamte

Auch abseits konventioneller Behandlungsmethoden bietet die Private Beamten Krankenversicherung hochwertige Leistungen an. Alternative und schonende Behandlungsmethoden werden zunehmend beliebter. Um auch Beamten Therapieformen über die Schulmedizin hinaus ermöglichen zu können, übernimmt die PKV Behandlungen durch alternative Mediziner wie Homöopathen oder Heilpraktiker. Ebenfalls abgedeckt sind beispielsweise Massagen. Geht es einmal nicht um die körperliche Gesundheit, können Staatsdiener eine umfangreiche Psychotherapie in Anspruch nehmen. Vor allem Lehrerinnen und Lehrer können von diesem Angebot der Privaten Krankenversicherung profitieren, da diese aufgrund ihres Berufes besonders gefährdet für psychische Probleme sind.

Brillenträger können sich ebenfalls über eine Besonderheit im Rahmen der Beamten Krankenversicherung freuen. Die PKV deckt nicht nur die Anfertigung einer neuen Brille, sondern bei Bedarf auch die Kosten für eine Augenlaserbehandlung.

Leistungen der Privaten Krankenversicherung

Beitragsrückerstattungen in der PKV

Ein gesundes Leben zahlt sich aus – dieser Grundsatz hat natürlich auch im Rahmen der Privaten Krankenversicherung für Beamte Gültigkeit. Wer auf seine eigene Gesundheit achtet, erspart sich nicht nur den Gang zum Arzt, sondern wird sogar noch belohnt. Wie das möglich ist? Ganz einfach: Wird der Versicherungsschutz über eine bestimmte Zeitspanne nicht in Anspruch genommen, kann der Versicherer bis zu sechs Monatsbeträge rückerstatten. Ein gesunder Lebensstil lohnt sich somit auf jeden Fall, insbesondere im Rahmen der Privaten Krankenversicherung für Beamte.

Bessere Gesundheitsleistungen für wenig Geld

In der Privaten Krankenversicherung zahlen Staatsdiener mit der Beihilfe Versicherungsbeiträge, die häufig weit unter denen der GKV liegen. Somit können Beamte nicht nur von deutlich besseren Gesundheitsleistungen profitieren, sondern auch noch jede Menge Geld sparen. Ein weiterer Plus Punkt ist, dass die Beiträge im Rahmen der Privaten Krankenversicherung wesentlich stabiler sind als in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Dadurch bleiben die Beiträge langfristig stabil. Rein aus finanziellem Gesichtspunkt ist eine Gesetzliche Krankenversicherung für Beamte also nicht empfehlenswert. Wenn überhaupt kann die Familienversicherung noch als Vorteil aufgeführt werden, denn im Vergleich zur PKV muss für Kindern kein zusätzlicher Versicherungsvertrag abgeschlossen werden. Eine Beispielrechnung zeigt jedoch, dass der Unterschied tatsächlich sehr gering ist: Der monatliche Höchstbetrag in der Gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 804,74 Euro. Für eine Private Familienversicherung zahlt ein Erwachsener mit zwei Kindern in den meisten Fällen nur 300 bis 350 Euro monatlich. Bei einer Beihilfe mit einem Bemessungssatz von 70 Prozent bleiben lediglich noch 30 Prozent übrig, die über die Private Restkostenversicherung abgedeckt werden müssen. Bei Kindern sind es sogar nur 20 Prozent. Im Rahmen der Privaten Beamten Krankenversicherung für Beamte kosten Kinder im Durchschnitt also nur etwa 40 Euro monatlich.

Beitragsrückerstattung - Schere zerschneidet Geldschein

Beamtenfamilien in der Privaten Krankenversicherung

Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn erstreckt sich neben den Beamten auch auf deren Familien. Unter bestimmten Umständen haben auch die Ehegatten sowie die Kinder von Beamten einen Beihilfeanspruch. Somit können auch sie in den Genuss der hochwertigen Leistungen der Privaten Beamten Krankenversicherung kommen.

Ehepaar - Beihilfeanspruch für Ehepartner

Anspruch auf Beihilfe für Ehegatten der Beamten

Auch die Ehepartner der Staatsdiener können von den Vorteilen der Privaten Krankenversicherung für Beamte profitieren, sofern sie berücksichtigungsfähig sind. In diesem Fall dürfen auch sie die Beihilfe in Anspruch nehmen. Einzige Voraussetzung hierfür ist, dass der Ehepartner lediglich über ein geringes oder gar kein eigenes Monatseinkommen verfügt. In diesem Zusammenhang gibt es eine fest geregelte Gehaltsgrenze, die von Bundesland zu Bundesland variiert: Grundsätzlich kann sie zwischen 8.600 und 18.000 Euro liegen. Für verheiratete Staatsdiener oder Beamte mit Kindern zahlt es sich in jedem Fall aus, die Berücksichtigungsfähigkeit der Familienangehörigen näher unter die Lupe zu nehmen. Möglicherweise lohnt es sich auch sie in die Private Krankenversicherung mitaufzunehmen. So profitieren nicht nur Beamte, sondern auch ihre direkten Angehörigen von einem wertvollen und umfassenden Versicherungsschutz und das für wenig Geld!

Mädchen spielt mit Hund - Beihilfeanspruch Kinder

Beihilfeanspruch für Kinder

Auch die Kinder von Staatsdienern sind in der Privaten Krankenversicherung bestens aufgehoben. Bis zum 25. Lebensjahr haben die Kinder von Beamten nämlich einen Anspruch auf die Beihilfe durch den Dienstherrn. Das hat ebenso für Adoptivkinder Gültigkeit. Absolviert das Kind einen Wehr- oder Zivildienst, der über dieses Alter hinausgeht, ist es bis Beendigung des Dienstes weiterhin berücksichtigungsfähig. Auch behinderte Kinder, die selbst kein eigenes Einkommen beziehen, haben weiterhin einen Beihilfeanspruch. Der jeweilige Beihilfeträger unterstützt die medizinisch-gesundheitliche Versorgung des Nachwuchses mit einem Beihilfesatz von 80%. So müssen lediglich 20% Restkosten – das sind im Schnitt 40€ – abgesichert werden. Ebenso wie die verbeamteten Eltern, genießen auch die Kinder einen hochwertigen Versicherungsschutz.

für einen selbstfür den Ehegattenfür Kinder
Beamte mit Kind50%70%80%
Beamte ab 2 Kindern70%70%80%
Beamte im Ruhestand und deren Witwen/Witwer70%70%80%
Voll- oder Halbwaisen80%

PKV für Beamte – was muss beim Abschluss beachtet werden?

In unserem Land ist eine gültige Krankenversicherung Pflicht und das zu Recht: Sollte es nämlich tatsächlich zu einem echten Krankheitsfall kommen, können die anfallenden Kosten für die medizinische Versorgung sehr hoch sein. Insbesondere die Kosten für stationäre Klinikaufenthalte oder notwendige Operationen, beispielsweise infolge eines schweren Unfalls oder einer ernsthaften Krankheit, können einen schwindelerregende Höhe erreichen. Genau hier erhalten Versicherte gezielte Unterstützung von Seiten der Krankenversicherung und können somit die medizinische Versorgung in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund sollte bei der Suche nach einer Privaten Krankenversicherung für Beamte unbedingt darauf geachtet werden, dass zentrale Gesundheitsleistungen im gewünschten Tarif der jeweiligen Privaten Krankenversicherung abgedeckt sind.

Hierzu gehören beispielsweise folgende Leistungen:

  • Der passende Ergänzungstarif zur Beihilfe, um die Lücke zur PKV zu schließen
  • Freie Klinik- und Arztwahl
  • Keine Limitierung der Zahnstaffel
  • Hilfsmittelkatalog

Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere wichtige Punkte, die vor dem Abschluss einer Privaten Krankenversicherung für Beamte ausreichend Beachtung finden müssen. Angesichts der Vielzahl von Tarifen und den auf den ersten Blick oft undurchsichtigen Tarifwerken fällt es als Laie oft schwer, dabei den Überblick zu behalten.

Checkliste - Worauf Beamte bei der auswahl der Versicherung achten sollten.

Die Checkliste für eine gute Private Krankenversicherung

Bevor Sie sich für einen Anbieter einer PKV entscheiden und einen Versicherungsvertrag unterzeichnen, können Sie anhand einiger Punkte checken, ob der Anbieter tatsächlich zu Ihnen passt.

  • Tarifvielfalt: Die jeweilige Versicherungsgesellschaft bietet verschiedene Tarifvarianten an, aus denen Sie als Kunde auswählen können. Auf diese Weise erhalten sie auch auf lange Sicht das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Beitragsrückerstattungen: Wer gesund lebt, kann in der Privaten Krankenversicherung bares Geld sparen. Benötigt der Versicherungsnehmer über einen festgelegten Zeitraum hinweg seinen Versicherungsschutz nicht, zahlen viele Versicherer Beitragsrückerstattungen aus. Auch wenn Sie deshalb niemals den Gang zum Arzt bewusst vermeiden sollten, so sollte ihr Tarif dennoch eine Beitragsrückerstattung bieten.
  • Kostenerstattung: Müssen Arzt-Rechnungen bei der Privaten Krankenversicherung eingereicht werden, sollten diese unbürokratisch und zügig erstattet werden.
  • Servicequalität: Sollten Sie einmal Fragen oder Anliegen haben, sind zuverlässige Kontaktmöglichkeiten wichtig. Dazu zählt auch eine mindestens unter den Wochentagen erreichbare, kostenfreie Hotline.
  • Persönlicher Ansprechpartner: Ist Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort wichtig, sollten Sie vorher prüfen, ob die Versicherung Ihrer Wahl eine Niederlassung in Ihrer Nähe bietet.

Häufige Irrtümer bei der Privatversicherung

Wer der Privaten Krankenversicherung beitreten möchte, muss bestimmte Kriterien erfüllen. Für Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft besteht die zentrale Hürde im geforderten Mindestjahreseinkommen. Daher stammt vermutlich auch das Gerücht, nur Gutverdiener seien privat versichert. Für Beamte gilt diese Einkommensgrenze nicht, somit dürfen sie sich unabhängig von ihrem Jahreseinkommen privat versichern.

Sollte ein Versicherungsnehmer im Verlauf des Vertragsverhältnisses schwer oder mehrfach erkranken, trägt die Versicherung das Risiko. Das bedeutet, dass die Krankenkasse den Beitrag nicht einfach aufgrund von Erkrankungen des Versicherungsnehmers erhöhen darf. Voraussetzung hierfür ist, dass der Versicherungsnehmer nicht schon vor Abschluss der PKV von der Erkrankung wusste und diese bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen verschwiegen hatte.

Steigende Beiträge sind kein typisches Problem privater Kassen. Wie auch die Gesetzliche Krankenversicherung versichert die PKV Menschen, somit stehen beide Versicherungen den gleichen Problemen gegenüber. Vergleicht man die Beitragshistorien von PKV und GKV fällt auf, dass in beiden Fällen eine ähnliche Beitragsstabilität vorliegt. Sprechen Sie gerne unsere Fachberater im Beratungsgespräch auf diesen Vergleich an!

Ob eine Private Krankenversicherung auch mit Familie Sinn macht, ist eine Ermessensentscheidung des jeweiligen Beamten. Während die Gesetzliche Krankenversicherung eine Familienversicherung bietet, die auch Kinder mit einbezieht, werden Kinder in der PKV gesondert versichert. Allerdings erhalten auch Beamtenkinder Beihilfe und können so sehr günstig privat versichert werden. Zudem bietet die Private Krankenversicherung wesentlich umfangreichere Leistungen, auf die dann nicht nur die Beamten selbst, sondern auch deren Kinder zurückgreifen können. Durch die aufgrund der Beihilfe oftmals geringeren Monatsbeiträge zur PKV kann eine Private Versicherung auch in finanzieller Sicht Sinn machen und Geld sparen.

Die Sorge, dass die Private Krankenversicherung im Alter unbezahlbar werden wird, hat ihren Ursprung häufig in Erfahrungen privat versicherter Arbeitnehmer der freien Wirtschaft. Treten diese in die Rente ein, entfällt deren Arbeitgeberanteil zur PKV. In der Folge steigen die monatlichen Beiträge oftmals stark an. Beamte allerdings genießen auch in der Pension weiterhin Beihilfe. Diese steigt in der Regel sogar im Vergleich zum Berufsleben auf bis zu 70% an. Damit bleibt die Private Krankenversicherung auch im Alter bezahlbar.

Die richtige PKV finden – wie sollten Beamte konkret vorgehen?

Für Staatsdiener ist es nicht immer leicht, die richtige Private Krankenversicherung zu finden. Es gibt auf dem Markt eine Vielzahl an Versicherungsanbietern, die mit unterschiedlichen Tarifen und Leistungskatalogen überzeugen möchten. Gerade als Laie verliert man dabei leicht den Überblick. Wir können Staatsdienern und Referendaren nur den wertvollen Rat geben, vor Abschluss einer Beamten Krankenversicherung unterschiedliche Szenerien durchzurechnen. Ebenso sollten die verschiedenen Versicherungsmodelle sorgfältig miteinander verglichen werden. Die beste Grundlage für Beamte und Referendare ist, die Kombination einer guten PKV mit der Beihilfe. Die Private Krankenversicherung kostet meistens nur etwa die Hälfte der Gesetzlichen Krankenversicherung, bietet jedoch deutlich mehr Gegenleistungen.

Vor dem Abschluss einer PKV sollten sich Staatsdiener mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen:

  • Welche ambulante medizinische Versorgung ist erwünscht?
  • Welche stationäre Versorgung soll die Private Krankenversicherung sicherstellen?
  • Welche Zahnmedizinischen Leistungen sollen durch die Versicherung abgedeckt sein?
  • Sollen Zusatzangebote wie Krankenhaustagegeld, Kuren und Pflegegeld im Leistungsumfang der Privaten Krankenversicherung für Beamte mitinbegriffen sein?

Wenn auf diese und ähnliche Fragestellungen eine zufriedenstellende Antwort gefunden werden kann, hat der Staatsdiener die Möglichkeit gezielt nach einem passenden Tarif für die Private Krankenversicherung zu suchen. Hilfreich ist dabei stets ein Vergleich verschiedener Krankenversicherungen, um das beste Angebot zu finden. Hierbei stehen Ihnen die unabhängigen Fachberater des Beamten-Infoportals gerne unverbindlich und kostenlos zur Verfügung. Gemeinsam mit Ihnen erstellen Ihnen unsere Versicherungsexperten eine Marktübersicht sowie einen individuell auf Sie zugeschnittenen Vergleich der drei besten Tarifwerke. Gerne erhalten Sie auch eine ausführliche Erklärung Ihres persönlichen Vergleichs.

Im Vorfeld kann zudem eine anonyme Risikoprüfung durchgeführt werden. Dadurch erhalten Beamte zusätzliche Sicherheit, wenn es um die Auswahl des richtigen PKV-Tarifs geht. So prüfen unsere Fachberater bereits im Vorfeld eventuelle Vorerkrankungen und holen individuelle Angebote der Krankenversicherer für Sie ein.

Haben Sie einen passenden Tarif für Ihre Private Beamten Krankenversicherung gefunden, ist Ihnen Ihr persönlicher Berater auch bei der Beantwortung der obligatorischen Gesundheitsfragen behilflich. Diese müssen im Vorfeld einer Annahme zur Risikoprüfung beantwortet werden. Bei bestimmten Vorerkrankungen können sogenannte Risikozuschläge auf den Staatsdiener zukommen. Unter Umständen kann der Versicherer den Vertragsabschluss sogar komplett ablehnen. Dennoch ist es von grundlegender Bedeutung, die Fragen bezüglich der eigenen Gesundheit wahrheitsgemäß zu beantworten. Ansonsten kann es im Schadensfall dazu kommen, dass die entstandenen Kosten nicht übernommen werden. Auf diese Weise lässt sich ganz einfach und unkompliziert der Versicherungstarif finden, der am besten zu den eigenen Wünschen und Vorstellungen passt. Sie haben bereits ein Angebot einer Krankenversicherung vorliegen oder sind bereits privat versichert? Lassen Sie Ihren Krankenversicherungstarif vergleichen und sparen so möglicherweise viel Geld bei besserer Leistung! Alle Beamten können den von uns angebotenen Service selbstverständlich ganz ohne Zusatzkosten nutzen. Fordern Sie noch heute ganz unverbindlich Ihren kostenlosen Versicherungsvergleich an.

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Unserer Fachberater

PKV Vergleich für Beamte

Das Wichtigste zu PKV und GKV auf einen Blick

PKV

Hochwertige Leistungen der Privaten Krankenversicherung für Beamte

Wahlleistungen im Krankenhaus, freie Ärztewahl auch ambulant, hochwertige Zahnbehandlungen und alternative Medizin. Wer privat versichert ist, profitiert von hochwertigen Leistungen und damit auch von der bestmöglichen medizinischen Versorgung. So kommen Sie im Krankheitsfall schnell wieder auf die Beine.

Optimale Ergänzung der Beihilfe

Die Beihilfe sichert die medizinische Grundversorgung der Beamten, indem sie einen bestimmten Prozentsatz der entstandenen Gesundheitskosten übernimmt. Die Staatsdiener müssen so nur noch die verbleibenden Restkosten absichern. Die Private Krankenversicherung bietet hierfür spezielle Tarife, die die Beihilfe optimal ergänzen. So sind Beamte mit der Kombination aus Beihilfe und PKV rundum abgesichert.

Für die ganze Familie

Nicht nur die Staatsdiener selbst, sondern auch ihre Familienangehörigen haben einen Beihilfeanspruch. Voraussetzung dabei ist die Berücksichtigungsfähigkeit der Familienmitglieder. Damit müssen auch die Angehörigen der Beamten lediglich die verbleibenden Restkosten absichern und können bei hochwertigen Leistungen sparen.

Niedrige Beiträge

Je jünger und gesünder, desto günstiger ist auch die Private Krankenversicherung. Doch auch bei einem höheren Eintrittsalter und eventuell vorhandenen Vorerkrankungen ist die PKV für Beamte oftmals wesentlich günstiger als die gesetzliche Alternative. Zudem profitieren die Beamten von pauschalen Monatsbeiträgen, die unabhängig von ihrem Einkommen sind.

GKV

Grundversorgung

Die GKV springt im Krankheitsfall zuverlässig ein. Egal ob ambulant oder stationär – in jedem Fall sichert die Gesetzliche Krankenkasse die medizinische Grundversorgung. Als Grundlage dient dabei der gesetzliche Leistungskatalog. Somit genießen alle gesetzlich Versicherten den gleichen Schutz und können auf die gleichen Leistungen zurückgreifen.

Absicherung durch Versicherung

Jeden Menschen kann einmal eine Krankheit treffen. Doch gerade bei schweren Erkrankungen, die spezielle Untersuchungen erfordern oder einer notwendigen Operation beispielsweise in Folge eines Unfalls können die medizinischen Kosten sehr schnell sehr hoch steigen. Nicht umsonst gehört die Krankenkasse zu den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtversicherungen in Deutschland. So wird verhindert, dass die Gesundheit zum finanziellen Ruin wird.

Familienversicherung

Family first. Das hat auch im Rahmen der GKV Gültigkeit. Auf diese Weise können gesetzlich versicherte Eltern ihren Nachwuchs ohne zusätzliche Kosten mit in die Familienversicherung nehmen. Die Familienversicherung endet für das Kind, wenn es seinen Anspruch auf diese beispielsweise mit Ende der Ausbildung verliert.

Von Einkommen abhängige Beiträge

Während in der Privaten Krankenversicherung Alter und Gesundheitszustand zum Eintrittspunkt in die PKV ausschlaggebend für die Höhe der Monatsbeiträge sind, zahlen gesetzlich Versicherte einen festgelegten Prozentsatz ihres monatlichen Einkommens in die Krankenkasse ein. Abhängig von der Einkommenshöhe kann dies schnell sehr teuer werden.

Daten und Fakten zu Privaten Krankenversicherungen

Insgesamt etwa 8,75 Millionen Mitglieder zählt die Private Krankenversicherung in Deutschland. Der Großteil davon sind mit über 24% Beamte. Zahlen, die für sich sprechen. Insgesamt 48 verschiedene Anbieter versichern Staatsdiener wie auch beispielsweise Studenten, Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft und Selbstständige. Damit bildet die PKV eine verlässliche Alternative zur Gesetzlichen Krankenversicherung, in die ein großer Teil der Bevölkerung vertraut.

Versicherungstruktur in der PKV

Versichertenstruktur in der Privaten Krankenversicherung
Anzahl der Anbieter48
PKV Versicherte8,75 Mio.
Private Pflegeversicherung9,33 Mio.
Zusatzversicherungen25,52 Mio.
Beitragseinnahmen39,01 Mrd.*
Versicherungsleistungen27,19 Mrd.*
Alterungsrückstellungen245 Mrd.*
Quelle: Verband der Privaten Krankenversicherung, Stand 2018, *Angaben in Euro

Die häufigsten FAQ von Beamten und Beamtenanwärtern zum Thema PKV und Beihilfe

Die Beihilfe ist ein staatliches Fürsorgesystem, mit welchem der jeweilige Dienstherr seiner Fürsorgepflicht nachkommt, die er gegenüber seinen Beamten hat. Konkret bedeutet dies, dass Bund und Länder sich mit der Beihilfe zu einem festgelegten Prozentsatz an den entstehenden medizinischen Kosten der Staatsdiener beteiligen. Wie hoch dieser Satz ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Da Beamte vom ersten Moment ihrer Laufbahn an die Beihilfe erhalten, ist ein großer Teil ihrer medizinischen Versorgung analog zur Gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert. Lediglich die verbleibenden Prozente müssen mit einer Privaten Restkostenversicherung abgedeckt werden. Alternativ kann sich der jeweilige Beamte freiwillig gesetzlich versichern.

Während die Gesetzliche Krankenversicherung mit pauschalen monatlichen Beiträge finanziert, beteiligt sich die Beihilfe anteilig an medizinischen Kosten, sobald diese entstanden sind. Somit kann die Beihilfe nicht auf die GKV angewendet werden und der freiwillig versicherte Beamte muss die Monatsbeiträge in voller Höhe selbst tragen. Allerdings gibt es in einigen Bundesländern inzwischen Modelle, die diese Regelung auflockern.

Anders als in der Gesetzlichen Krankenkasse gibt es in der Privaten Krankenversicherung keine Familienversicherung. Dennoch eignet sich die PKV auch für Familien. Da auch Familienmitglieder – sofern sie berücksichtigungsfähig sind – Beihilfe erhalten, können auch sie sich mit einer Privaten Restkostenversicherung hochwertige Leistungen zu günstigen Konditionen sichern. Zudem sind die Beiträge zur PKV für Kinder meist nur sehr gering.

Anders als gesetzlich versicherte müssen sich Beamte in der Privaten Krankenversicherung selbst um die Leistungsabrechnung kümmern. Das bedeutet, dass sie die entstandenen Arztrechnungen eigenständig an Krankenkasse und Beihilfe senden müssen. Wie genau das funktioniert, haben wir hier erklärt.

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