Beamten-Infoportal Pixel

Kontakt

Nutzen Sie unseren kostenfreien Versicherungsvergleich für Beamte und Beamtenanwärter

06204 9 18 00 E-Mail Rückrufservice

ÖffnungszeitenMontag bis Freitag 8.30 bis 17.30 Uhr

Das Original Beamteninfoportal

Über 15.000 Beamte vertrauen
jährlich unserer Fachkompetenz

WbV Onlinemakler GmbH Siegel seit 2003
News

Österreich führt Vetorecht gegen schlechte Lehrer ein

Schule ist doof
Jul
30
2015

Schule ist doof; Bild: Fotogestoeber - Fotolia.com

30.07.2015 — Wie in jedem anderem Beruf auch, kann es auch bei den Lehrer einmal weniger geeignete Exemplare geben. Österreich hat deshalb nun kurzerhand ein Vetorecht gegen „schlechte“ Lehrer eingeführt. Das bedeutet, dass der Direktor selbst in der Hand hat wer zukünftig an seiner Schule unterrichte wird und wer nicht.

Schulen haben Entscheidungsgewalt

In Zukunft soll den Schulen mehr Entscheidungsgewalt übereignet werden. Das ist das neue Reformkonzept mit dem Namen „Freiraum für Österreichs Schulen“. Bis November soll eine neue Bildungsreform verhandelt werden, für die dieses Reformkonzept die Grundlage sein sollen. Falls alle Vorschläge tatsächlich wie geplant umgesetzt werden sollten, kommen einige gravierende Änderungen auf die Lehrer in Österreich. Doch fest beschlossen ist noch nichts.

Schulautonomie gewünscht

Mit der größeren Entscheidungsgewalt soll Schulautonomie erreicht werden. Den Schulleitern soll damit auch wieder mehr Mitspracherecht ermöglicht werden. Zurzeit liegt das einzige Mitspracherecht der Rektoren darin, dass sie zu Bewerbern Stellung nehmen können und gegebenenfalls einen Vorschlag zur Stellenbesetzung machen. In Zukunft soll in Österreich zudem eine Eignungsprüfung bei der Auswahl der Lehrer helfen. Der erste Schritt in puncto Eignungsprüfung an den pädagogischen Hochschulen zeigt bereits Wirkung. Ebenso hilft der „Begleitete Berufseinstieg“ die angehenden Lehrer vorzubereiten. Gewünscht ist in Zukunft auch mehr Verantwortung bezüglich der Absagen ungeeigneter Kandidaten.

Weitere Neuerungen

Neben dem Vetorecht will Österreich auch, dass einmal eingestellte Lehrer die Schulleitung von ihrer Leistung überzeugen sollen. Es soll zukünftig nämlich eine laufende Beurteilung neu eingestellter Lehrer geben, die vom Schulleiter durchgeführt wird. Bei mangelnder Qualität des Unterrichtes können zukünftig auch Fortbildungen angeordnet werden. Das bedeutet wenn der Schulleiter Defizite in einem bestimmten Bereich feststellt, wird einfach eine Art Aufbauseminar angeordnet. Vielen Lehrern wird diese Form der Kontrolle wohl nicht gefallen. Im Umkehrschluss sollte es dann doch eigentlich auch Boni für besonders herausragende Lehrleistungen geben, doch diese wurden fix aus dem bisherigen Plan gestrichen. Obwohl solche Boni auf dem Papier angedacht waren, ist man davon wieder abgekommen. Angeblich wäre die Gefahr zu groß, dass die Schulleiter das Boni-Kontingent gleichmäßig unter allen Lehrern verteilen könnten.

 
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. kurier.at – Veto gegen schlechte Lehrer
  2. kurier.at – Lockerung Kündigungsschutz
  3. heute.at – Österreich sucht Super-Lehrer
Artikel Bewertung
Kommentar Bewertung 0 (0 Kommentare)

Versicherungsvergleich

Die Experten des Beamten Infoportals stehen Ihnen mit geschultem Fachwissen und Erfahrung zur Seite.

Der Service ist für alle Beamte, Beamtenanwärter und Referendare kostenlos und unverbindlich!

Angaben für einen unverbindlichen Versicherungsvergleich
Angaben zum Versicherungsnehmer
Bitte wählen Sie Ihre Anrede aus
Kontaktdaten
Bitte geben Sie Ihren Wohnort an
Bitte geben Sie Ihre Straße an
Die Hausnummer darf nur aus Nummern bestehen
Bitte bestätigen Sie, dass Sie die Datenschutzbestimmungen und Erstinformationen gelesen haben

kostenfrei und unverbindlich

Erstinformationen - WbV Onlinemakler GmbH ist immer für Sie da und berät Sie als unabhängiger Versicherungsmakler - immer persönlich und kostenfrei.

Sichere Datenübertragung durch SSL-Verschlüsselung