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Serviceportal für Bayerische Beamte — 330.000 Beamte gehen online

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Gruppe Beamte Staatsdiener
Feb
4
2016

Das Bundesland Bayern ist ja bekannt dafür, dass es gerne mal sein eigenes Süppchen kocht. Auch beim Thema Beamte hat sich der Freistaat wieder etwas einfallen lassen, für Beamte gibt es neuerdings ein Serviceportal über das sich die Bayerischen Beamten ein Stück weit selbst verwalten sollen. Bayern hofft mit dieser Einrichtung auf Einsparungen in Millionenhöhe. Das neue Projekt ist die konsequente Weiterführung des zuvor eingeführten eGovernment-Systems oder kurz, der elektronischen Verwaltung Bayerns.

Digitaler Verwaltungskreislauf geschlossen

Finanz-und Heimatminister Söder ist von der neuen elektronischen Verwaltung hellauf begeistert und sagt in einem Interview, dass mit dem Serviceportal für Beamte der digitale Verwaltungskreislauf Bayerns nun geschlossen sei. Doch wozu wird das Serviceportal für Beamte zukünftig dienen? Erklärtes Ziel von Söder, der gleichzeitig auch der CIO Bayerns ist, ist die Vereinfachung von verwaltungstechnischen Verfahren. Wo normalerweise Unmengen an Papierkram durch dutzende Hände gehen würde, kann der Betroffene den Antrag online einfach selbst einreichen. Das soll den Beamten vor allem bei der Beantragung von Dienstreisen und dem Ausfüllen von Beihilfeanträgen zugutekommen. Ebenfalls können Beamte online ihre Bezüge einsehen.

Gesparte Druck+Portokosten sollen Millionen sparen

Selbsterklärtes Ziel Bayerns ist es, dass der Verwaltungsservice ganz einfach von überall aus in Anspruch genommen werden kann. Das Gegenstück zum Beamtenportal, das BayernPortal, ist bei den Bürgern Bayerns mittlerweile hoch frequentiert. Eine ähnliche Entwicklung erhofft sich Markus Söder natürlich auch vom Serviceportal für Beamte. Einsparungen sollen vor allem durch das entfallende Porto und die Druckgebühren gespart werden, da alles online ausgefüllt werden kann. An der Entwicklung des neuen Portals sind knapp 1700 It-ler beteiligt, die das Projekt bis zum 01.02 nach knapp zweieinhalbjähriger „Bauzeit“ fertigstellen.

Welcher Service wird geboten?

Zu Beginn werden insgesamt drei große Kern-Services gestellt. Der erste ist ein Ordner, in dem alle Bescheide, Steuerbescheinigungen und Mitteilungen bezüglich der Bezüge empfangen werden können. Der zweite bereitgestellte Service ist ein Reisekostenmanager, über den auch Reiseanträge eingereicht werden können. An dritter Stelle kommt dann noch die „BeihilfeOnline“, mit der die Beihilfeanträge online ausgefüllt werden können. Ein weiterer Zeitsparer ist, dass persönliche Daten nur einmal eingegeben werden müssen und danach für alle weiteren Aktionen gespeichert werden. Natürlich kamen bereits Bedenken bezüglich der Sicherheit dieses Unterfangens auf, welche jedoch schnell zerstreut werden konnten. Der sicherer Zugang wird nämlich durch das Authentifizierungssystem „Authega“ verschlüsselt übertragen und sämtliche Daten werden auf den Bayer-Servern gespeichert.
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. bayrvr.de – Gesetzentwurf über die elektronische Verwaltung in Bayern
  2. egovernment-computing.de – Onlinedienste für 330.000 Angestellte und Beamte
  3. bayern.de – Söder schließt Pakt für eine digitale Verwaltung

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