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Öffentlicher Dienst: Dramatische Unterbesetzung und Fachkräftemangel!

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Erschöpftem, überarbeitete Frau
Jul
9
2018

Unterbesetzung im öffentlichen Dienst; Bild: Kaspars Grinvalds - Fotolia

Zehntausende Stellen im Öffentlichen Dienst sind unbesetzt. Überalterung, chronischer Mangel an Fachkräften und Personal sowie eine unattraktive Entlohnung sorgen für Auswirkungen auf jeden einzelnen Bürger und gefährden die Entwicklungsstrukturen für einen funktionellen Staat.

Beamtenbund warnt vor Folgen

Bereits im März dieses Jahres, zu Beginn der zweiten Tarifverhandlungsrunde mit dem Bund und den Kommunen hatte der Deutsche Beamtenbund (dbb) auf die dramatische Personalsituation hingewiesen und diese, als die eigentliche Herausforderung für die öffentlichen Arbeitgeber bezeichnet. Grundlegend war eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit und die darin aufgeführten Zahlen für das Jahr 2017. Hiernach wurde mit 34.700 unbesetzten Stellen im Bereich des öffentlichen Dienstes ein neuer Rekordstand erreicht.

In Anbetracht dieser Entwicklung äußerte der Bundesvorsitzende des Beamtenbundes, Ulrich Silberbach, nun nochmals seine berechtigte Sorge hinsichtlich der Zukunft eines attraktiven und funktionellen öffentlichen Dienstes. Gegenüber der Presse erklärte Silberbach, dass zu diesem Zeitpunkt im Jahr bereits Zehntausende Stellen nicht besetzt wurden und so selbst gesteckte Zielsetzungen des Staates unerfüllbar bleiben.

Erziehung, Bildung und Staatswesen

Der Beamtenbundchef verwies hierbei besonders auf den geltenden Anspruch der Bürger auf einen Kita-Platz und das damit einhergehende katastrophale Missverhältnis an zur Verfügung stehenden Erziehern. Auch bei den Lehrkräften und im Bereich der frühkindlichen Bildung besteht immer noch akuter Personalmangel. Die Probleme könne man über alle Bereiche des öffentlichen Dienstes, von Ämtern über Pflegeheime, von der Bundeswehr bis zur Kraftfahrzeugzulassungsstelle weiter ausführen, so Silberbach und diese hätten nicht nur Auswirkungen auf jeden Einzelnen, sondern wären auch ursächlich für eine Destabilisierung der volkswirtschaftlichen Entwicklung.

Funktionelles Staatswesen und freie, Soziale Marktwirtschaft basieren auf der Leistungsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. Der Vorsitzende des Beamtenbundes warnte eindringlich davor die ungünstigen Prognosen für die Zukunft zu ignorieren und erinnerte daran, dass in den nächsten 20 Jahren nahezu jeder zweite Beschäftigte altersbedingt aus dem öffentlichen Dienst ausscheide. Die Generierung von jungen Bewerbern gestalte sich allerdings immer schwieriger. Berufliche Perspektiven, die positive Ausrichtung der Arbeitsbedingungen und die Bezahlung muss daher effektiv attraktiver gestaltet werden, so Ulrich Silberbach.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. AKTIV – Öffentlicher Dienst: „Zehntausende Stellen sind unbesetzt“
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