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Neue Umfrage zu gesundheitlichen Belastungen von Lehrkräften!

Frau mit Kopfschmerzen, Burnout Lehrerin
Dez
13
2018

Lehrer leiden unter einer hohen gesundheitlichen Belastung; Bild: Photographee.eu - Fotolia

Hoher Druck und zunehmende gesundheitliche Belastungen machen vielen Lehrern zu schaffen. Eine neue Umfrage des Verbandes Erziehung und Wissenschaft (VBE) im Bundesland Nordrhein-Westfalen legt die Problematik offen und zeigt auch positive Aspekte der sonst eher ernüchternden Analyse.

Rahmenbedingungen an den Schulen

Der überwiegende Teil der Schulleitungen ist nicht in der Lage den steigenden Belastungsentwicklungen gegenüber den Lehrkräften Rechnung zu tragen oder diesen entgegenzuwirken. Hieraus ergibt sich, dass in erster Linie die strukturellen Rahmenbedingungen an den verschiedenen Schulen den gesundheitlichen Gesamtzustand und den empfundenen Leistungsdruck der Lehrkräfte im besonderen Maße beeinflussen. Mehr als 4400 Pädagogen aus Nordrhein-Westfalen nahmen an der Befragung des VBE teil. Eine Mehrheit der Lehrer empfindet die generellen Arbeitsbedingungen an ihrer Schule als starke Belastung. Die allgemeinen schulischen Entwicklungsprozesse und die vorgegebenen Zielsetzungen stehen oftmals im Widerspruch zum Thema Gesundheitsförderung bei Lehrkräften.

Generell ist die Problematik bekannt und stetig präsent, dennoch findet an den Schulen kein Umdenken oder eine grundlegende Neuausrichtung statt. Der VBE stellt fest, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen für Lehrer entweder nicht vorhanden sind oder keinerlei Informationsangebote an den Schulen vorliegen. Es sei nur schwer möglich, sich an einem Arbeitsplatz wohlzufühlen, an dem beengte Klassenräume vorzufinden sind, die Ausstattung mangelhaft sei und permanente Personalnot herrsche, so die Verantwortlichen der Verbandsumfrage. Nach Auffassung der Vizevorsitzenden des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen sei auch die Politik gefordert. Es gelte Investitionen in die Gesundheitsförderung für Lehrkräfte zu tätigen, denn nur so könne langfristig ein Personalmangel vermieden und die Bildungsqualität gestärkt werden.

Fazit und Forderungen

Auf einem bis zu 10 Punkten skalierten Richtwert hinsichtlich des eigenen Gesundheitszustandes, vergaben die befragten Lehrkräfte im Durchschnitt 4,7 Punkte. Personelle und materielle Ausstattung wurden klar unterdurchschnittlich beurteilt. Der Thematik „Lehrergesundheit“ wird nur an wenigen Schulen ausreichende Aufmerksamkeit geschenkt. Umfassend lässt die Studie erkennen, dass je größer das Lehrerkollegium ist, desto positiver stelle sich auch das persönliche Gesundheitsempfinden der einzelnen Lehrer dar. Es ist somit zu vermuten, dass sich in diesem Arbeitsumfeld die Anforderungen und Belastungen weitreichender verteilen. Hierdurch tritt auch ein bemerkenswert erfreulicher Aspekt zutage, der sich durch ein starkes Teamgefühl, einem „Miteinander“ innerhalb der Kollegien ausdrückt. Auch das generelle Klima an den Schulen wird von den meisten Pädagogen als gut angesehen.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat der VBE die Zielsetzungen klar gegenüber der nordrhein-westfälischen Landesregierung formuliert:

  • Vorhandene finanzielle Mittel wirksamer einsetzen
  • Innerhalb der schulischen Entwicklung das Thema Lehrkräftegesundheit integrieren
  • Deutlich mehr Zeitstrukturen für fachlichen sowie kollegialen Austausch
  • Schulen im Bereich Gesundheitsförderung unbürokratisch unterstützen
  • Eine Absenkung des verpflichtenden Unterrichts und einen Ausgleich langer Belastungsphasen
  • Fest eingebundener Einsatz von Gesundheitsfachkräften
  • Die Thematik Gesundheitsförderung zur Qualifikation von Schulleitungen berücksichtigen
  • Modernisierung und Verbesserung der Ausstattung von Schulen
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. haufe – Ablehnung von Polizeibewerbern wegen Tätowierungen nur bei gesetzlicher Grundlage
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