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Mehr Lehrer durch Volksbegehren

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Mai
12
2015

Mehr Lehrer durch Volksbegehren — Unterricht muss garantiert sein!

12.05.2014; Kranke Lehrer müssen oftmals sehr spontan ersetzt werden, da es schlichtweg an Personal fehlt. Manchmal heißt das kreativ sein. Wie an einigen großen Schulen in Berlin, wo dann einfach mehrere Klassen zusammengelegt werden um den Unterricht nicht ausfallen lassen zu müssen. Bildungsinitiativen bemängeln allerdings, dass der Ausfall nicht ausreichend abgefedert wird und fordert eine Unterrichtsgarantie.

Volksbegehren für Unterrichtsgarantie

Eine Berliner Bildungsinitiative fordert daher die Unterrichtsgarantie durch mehr Lehrer zu gewähren. Durchgesetzt werden soll das ganze durch ein Volksbegehren. Es falle schlichtweg zu viel Unterricht aus und die Schüler würden so viel zu viel Grundstoff verpassen. Gefordert wird eine Vertretungslehrerreserve von zehn Prozent an den Schulen. Damit soll garantiert werden, dass Unterricht nicht ausfällt, wenn spontan eine Lehrkraft erkrankt. Damit soll eine optimale Förderung der Schüler in jedem Falle gewährleistet sein. Doch diese Lehrer sollen nicht untätig im Lehrerzimmer herumsitzen, wenn mal kein Unterricht ausfällt, sondern Nachhilfe- beziehungsweise Förderstunden für schwache und besonders starke Schüler anbieten. Die zehn prozentige Forderung der Initiative „Bildet Berlin“ ist allerdings ein ziemlich teures Unterfangen, denn sie würde für etwa 2850 neue Lehrer etwa 100 Millionen Euro kosten.

Bildungsinitiative rechnet anders

Nach der Berechnungen der „ Bildet Berlin“ Initiative wäre die Rechnung für den ausfallenden Unterricht eine ganz andere. Sie errechneten einen Unterrichtsausfall von knapp 10 Prozent des regulären Unterrichts, was etwa 4 Schulwochen pro Jahr entspräche. Es wurden hierbei jedoch auch Änderungen der Stundenpläne, Zusammengelegte Stunden und andere sonstige Maßnahmen mit einberechnet. Komplett ausgefallen seien nur knapp 2 Prozent des Unterrichtes, was 406.000 Unterrichtstunden entspricht.

„Ordentliche“ Vertretungsstunden gefordert

Die Initiative „Bildet Berlin“ ist zudem der Meinung, dass nur dann der Unterricht wirklich gewährleistet ist, wenn Vertretungsstunden von speziell dafür ausgebildeten Fachkräften übernommen werden. Doch die Frage ist, kann überhaupt ein anderer Lehrer den Unterricht so weiterführen, wie es der erkrankte Kollege tun würde? Wie weiß ein solcher Vertretungslehrer denn überhaupt bis zu welchem Kapitel, welchen Stoff und welche Grundlagen die Klasse hat? Natürlich ist es ärgerlich, dass manchmal Stunden ausfallen, aber bei 2 % ist die Zahl ja durchaus noch tragbar. Nichts desto trotz scheint die Bildungsinitiative fest entschlossen und möchte bereits nächsten Monat damit beginnen Bürgerstimmen zu sammeln. Nötig sind für ein Volksbegehren jedoch minimal 20.000 Stimmen.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. berliner-zeitung.de – Volksbegehren gegen Unterrichtsausfall

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