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Schwankende Klassengrößen in an weiterführenden Schulen

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Mai
10
2015

Schwankende Klassengrößen in an weiterführenden Schulen

10.05.2014; Offensichtlich scheint der Demographische Wandel in den deutschen Grundschulen noch nicht allzu spürbar zu sein. Realschulen und Gemeinschaftsschulen verzeichnen sogar Anstiege in puncto Schülerzahlen. Anders sieht das allerdings an Hauptschulen aus, denn hier wird vielerlei Orts nur ganz knapp die Grenze zur Klassenbildung erreicht.

Realschulen und Gemeinschaftsschulen stabil

Viele Realschulen verzeichnen stabile Anmeldezahlen und haben kein Problem damit volle Klassen zu bilden. Im Durchschnitt hat eine mittelgroße Realschule pro Jahr eine Schülermenge von knapp 100 Neuzugängen zu bewältigen. So können bis zu 4 neue Klassen gebildet werden. Im vergangen Jahr sind die Anmeldungszahlen für Realschulen sogar gestiegen. Zurückzuführen sei diese Nachfragesteigerung unter anderem auf die Weiterentwicklung der Realschule, wie ein Zuständiger vom Schulamt Konstanz bekannt gab. Während immer mehr Schüler auf Gemeinschaftsschulen und Realschulen gehen, sinken die Anmeldezahlen an den Hauptschulen stetig. Mittlerweile erreichen diese oft nur sehr knapp die Grenze zur Klassenbildung, die 2014 bei minimal 13 Schülern lag.

Fehlende Empfehlungen als Grund

Dadurch, dass es die verbindlichen Schulempfehlungen nicht mehr gibt, beziehungsweise diese nicht mehr bindend sind, schicken immer mehr Eltern ihre Kinder statt auf die Hauptschule auf die Realschule oder statt auf die Realschule auf das Gymnasium. Viele, die den Anforderungen auf dem Gymnasium dann doch nicht gewachsen sind, müssen dann jedoch wieder auf die Realschule wechseln. Ebenfalls bieten viele Schulen mittlerweile Vorbereitungsklassen für Kinder von Asylbewerbern und Flüchtlingskinder an, die sehr gut angenommen werden und zu weiteren Klassenbildungen führen.

Prognosen für die kommenden Jahre

Obwohl es derzeit nicht so aussieht, als würde der Schülerstrom abebben, ist der Trend zu immer weniger Kindern leider nicht zu verleugnen. Viele entscheiden sich heutzutage für die Karriere, statt für die Familie und die voranschreitende Emanzipation tut ihr Übriges. Vor allem in ländlichen Gebieten ist an den Grundschulen ein deutlicher Rückgang am Nachwuchs zu spüren. Wenn sich diese ohnehin schon geringe Zahl an Kindern dann auch noch auf mehrere weiterführende Schulen aufteilen muss ist klar, dass zukünftig insgesamt wesentlich weniger Klassen zustande kommen werden, so weniger Abiturienten den Abschluss machen, die Fachkräfte fehlen und der deutschen Wirtschaft ein Debakel droht. Natürlich noch nicht in den nächsten 5 Jahren, aber über Kurz oder Lang muss dringend eine Lösung gefunden werden. 
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
schwaebische.de – Schulen bangen um Klassengröße lz.de – Klassengröße darf nicht unter 15 Schüler sinken elbe-wochenblatt.de – Grundschule mit der höchsten Anmeldezahl

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