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Lohnverhandlung: Verdi fordert 6 Prozent mehr Lohn im Öffentlichen Dienst

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Steuer
Mrz
22
2016

Steuer; Bild: Alterfalter - Fotolia

Wie in den meisten Fällen, wenn Forderungen seitens Verdi laut werden, geht es um mehr Gehalt. Auch in diesem Fall geht es um mehr Lohn; und zwar um satte sechs Prozent. Weitere Streitthemen sind zudem die verbindliche Übernahmeregelungen und eine Einschränkung von befristeten Anstellungen. Vor allem die Angestellten im öffentlichen Dienst sind von diesen Streitthemen betroffen und werden interessenhalber von Verdi vertreten.

Befristung ade‘

Die Beschäftigungsvielfalt im öffentlichen Dienst ist groß: von Müllmännern oder Zollbeamte; sie alle verdienen derzeit eher mäßig und werden oftmals mit befristeten Arbeitsplätzen abgespeist. Verdi fordert daher nicht nur die bereits erwähnten 6 Prozent mehr Lohn, sondern auch bessere Arbeitsbedingungen. Dazu gehören auch verbindliche Übernahmeregelungen für Azubis und die Minderung der Anzahl befristeter Arbeitsverträge. Einige Involviere gehen sogar so weit zu sagen, dass das Geld in den unteren Besoldungsgruppen kaum reicht um „über die Runden zu kommen“. Vor allem Beschäftigte der Stadtreinigung verdienen deutlich zu wenig.

Öffentlicher Dienst wird unattraktiv

Gerade in der heutigen Situation, in der Verwaltungsarbeit vor allem auch aufgrund der Flüchtlingssituation nötiger ist denn je, sehen sich die Kommunen fast schon gezwungen in gewisser Weise auf die Forderungen einzugehen. Die finanziellen Möglichkeiten um die sechs Prozent mehr Lohn zu gewähren, wäre laut Kommunen wohl vorhanden. Daher drückte sich der Verdi-Bezirksleiter auch sehr deutlich aus, denn er betonte, dass er ein Angebot der Kommunen im oberen Bereich der Forderungen erwarte. Verdi betonte wiederholt, dass die Attraktivität des öffentlichen Dienstes unter Personalabbau, mäßiger Bezahlung und ansteigenden Anforderungen leiden würde. Das mache es unglaublich schwer motiviertes und qualifiziertes Personal zu finden und geeigneten Nachwuchs auszubilden. Viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst seien bereits längst an ihrer Belastungsgrenze angekommen und würden tagtäglich über diese hinausgehen. Überstunden seien längst alltäglich. Von diesen Verhandlungen sind insgesamt knapp zwei Millionen Arbeitnehmer deutschlandweit. Bis Ende April soll eine Einigung zwischen Verdi und den Kommunen erzielt werden.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. sueddeutsche.de – Öffentlicher Dienst: 6 Prozent mehr geforder
  2. tagesschau.de – Der Kampf um die Prozente
  3. welt.de – Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn

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