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Deutsche Beamte als Aushilfe in Griechenland

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Angestellte steht am kopierer und telefoniert
Mrz
24
2016

Angestellte steht am kopierer und telefoniert; Bild: sylv1rob1 - Fotolia

Aufgrund der mittlerweile geschlossen Grenzen in vielen Ländern, kommt der anrollende Flüchtlingsstrom so langsam ins Stocken. Vor allem Griechenland droht im Flüchtlingsstrom unterzugehen. Das kleine und ohnehin bereits durch die vorangegangene Finanzkrise geschwächte Griechenland kommt mit der Bearbeitung der Asylanträge schon längst nicht mehr nach — Abhilfe sollen daher knapp 300 deutsche Beamte schaffen, die Berlin unter anderem auch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abziehen will.

Deutsch / französische Hilfe naht

Mittlerweile herrscht in Griechenland aufgrund der unglaublich großen Zahlen an Flüchtlingen zur Grenze nach Mazedonien ein reges Durcheinander. Griechenlands Beamte kommen mit den unzähligen Asylanträgen schlichtweg nicht mehr zu Rande. Deutschland und Frankreich wollen den Griechen noch verwaltungstechnisch unter die Arme greifen und planen gemeinsam etwa 300 Beamte zu entsenden um bei der Bearbeitung der Asylanträge Hilfestellung zu leisten. Zumindest stand diese Maßnahme in einem von de Maiziere und einem französischen Amtskollegen verfassten Schreiben, das an die EU-Kommission gerichtet war, hervor. In diesem Schreiben wurde vor allem die Notwendigkeit schnellen Handelns betont. Dabei sollen etwa 300 Beamte aus Deutschland abgezogen werden. Darunter knapp 200 Polizeibeamte und 100 Beamte aus dem Bundesamt für Migration und Flüchtling — und das obwohl man auch in Deutschland mit der Bearbeitung der Asylanträge kaum nachkommt. Frankreich will ebenfalls insgesamt 300 Beamte zur Versetzung freigeben. Deutschland und Frankreich sehen diese Geste als „besonderen Ausdruck der europäischen Solidarität“.

Stagnierende Flüchtlingszahlen

Tatsächlich scheint Merkels zweifelhafter Pakt mit der Türkei vorerst aufzugehen. Wie de Maizier verlauten ließ, habe sich die Balkanroute „erledigt“. Er betonte, dass die Flüchtlingszahlen nun „niedrig“ seien und das das so bleiben müsse. Auslöser für die momentan niedrigen Flüchtlingszahlen ist unter anderem die Vereinbarung mit der Türkei, denn nun werden alle Flüchtlinge die in Griechenland ankommen, einfach in die Türkei abgeschoben. Im Gegenzug räumte die EU ein syrische Flüchtlinge aus der Türkei aufzunehmen. Ebenfalls sollen ab Juni 2016 türkische Landleute ohne Visum in die EU einreisen dürfen. Zudem werden neue Verhandlungen bezüglich der Aufnahme der Türkei in die EU angesetzt. Laut einer Hochrechnung werden etwa 4000 zusätzliche Beamte benötigt um die Lage in Griechenland wieder in den Griff zu bekommen. Fraglich woher diese kommen werden.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. welt.de – Auch die Bundesländer sollen in Griechenland helfen
  2. welt.de – Deutsche Beamte sollen in Griechenland aushelfen
  3. spiegel.de – Flüchtlingskrise: Deutsche Beamte sollen Asylanträge in Griechenland bearbeiten

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