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Lehrermangel am Siedepunkt — Wie sich die Bundesländer um Lehrer zanken

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Mrz
17
2015

Lehrermangel am Siedepunkt — Wie sich die Bundesländer um Lehrer zanken

17.03.2015 — In Deutschland werden die Lehrer langsam aber sicher wirklich knapp, mittlerweile sogar so knapp, dass sich die Bundesländer regelrecht um Lehrer bestimmter Fächerkombinationen streiten. Geworben wird mit allen Mitteln, denn egal ob Prämie oder Aussicht auf Verbeamtung, die Bundesländer scheinen alle Register zu ziehen.

Mehr Geld für Schulen ab vom Schuss

Der Trend des Lebensumfeldes der deutschen Bevölkerung verschiebt sich immer mehr in urbane Wohngebiete. Tatsache ist, dass kaum noch Jemand freiwillig auf dem Land wohnt. Warum auch? Die Schulen haben oftmals nicht den gleichen Standard wie die städtischen, die Bezahlung ist geringer und die Supermärkte haben ein nicht so umfangreiches Sortiment zu bieten. Damit es nicht zu noch mehr Wohnungsmangel in den Städten kommt und die Schulen auf dem Land nicht hinterher hinken, haben sich einige Bundesländer eine besonders pfiffige Idee einfallen lassen. Sie zahlen Lehrern die sich für eine Stelle etwas ab vom Schuss entscheiden eine sogenannte „Busch-Prämie“ als Anreiz. Ganze 300 Euro mehr sollen Lehrer in Brandenburg ab sofort verdienen, wenn sie sich für die ländliche Idylle entscheiden. Ganze 3 Jahre 300 Euro monatliche mehr klingt für einen frisch gebackenen Lehrer natürlich mehr als verlockend. Vorgestellt hat Brandenburg das Ganze mit einem Imagefilm.

Abwerben statt ausbilden

Es scheint als hätten sich die Bundeslehrer aufgrund des akuten Lehrermangels in einen tabulosen Wettstreit gestürzt. Wie Sachsen bereits verkündete, liegt seine Strategie um die kommende Pensionswelle abzumildern darin, junger Lehrer direkt nach deren Abschluss abzuwerben. Brandenburg hingegen wirbt gezielt mit Verbeamtung der Absolventen. Fraglich ist jedoch, ob die zusätzliche finanzielle Belastung der zukünftigen Beamte nicht doch zu hoch ist, denn vor allem die Pensionslasten schlagen ordentlich zu Buche.

Prämien für Mangelfächer

Dass einige Fächerkombinationen lieber studiert werden als andere, ist ja bekannt. Die Idee die die Bundesländer hierzu hatten ist, dass gesuchte Fächerkombinationen besser bezahlt werden sollen als andere. Natürlich ist bei dieser Sonderbehandlung der Stress mit den älteren Kollegen vermutlich wieder vorprogrammiert, dennoch muss dringend eine Lösung für den Lehrermangel gefunden werden. 
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
spiegel.de morgenpost.de maz-online.de

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