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Jüngere Beamte können auf Entschädigung hoffen

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Recht
Nov
10
2014

Schluss mit der Diskriminierung junger Beamte; Africa Studio - Fotolia

Jüngere Beamte können auf Entschädigung hoffen – Schluss mit der Diskriminierung jüngerer Beamter

Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig machte endlich Schluss mit der Diskriminierung jüngerer Beamter. Diese hatten zuvor aufgrund diskriminierender Bezahlung in Vergleich mit älteren Kollegen geklagt. Zugrunde lag dieser Klage eine reiner altersgestaffelte Besoldungstabelle, wodurch ein guter Verdienst automatisch altersabhängig war.

Gleichberechtigung durch altersgestaffelte Besoldung untergraben

Mit diesem Gerichtsspruch gewährt das Bundesverwaltungsgericht jüngeren Beamten unter gewissen Umständen eine Entschädigung von maximal 100 Euro im Monat. Die zeitliche Begrenzung zu dieser Regelung reicht vom Inkrafttreten der alten Richtlinie bis zur Korrektur am 31.10.2014. Während dieser Systemumstellung gingen einige Beamte allerdings leer aus und diese klagten daraufhin. Den gleichen Streitgrund gab es auch zwischen Bund und einigen Soldaten: Hier gingen diese allerdings leer aus, da sie ihre Anträge nicht fristgerecht eingereicht hatten.

Warum dieser Rechtsspruch ein großer Schritt nach vorne ist

Die altersgestaffelten Bezahlungen sind in vielen Bereichen üblich. Insgesamt werden viele der etwa 1,9 Millionen Beamten betroffen sein. Dank dieses Urteils können nun viele der Beamte Ansprüche auf Ersatzzahlungen geltend machen. Hierbei ist jedoch wichtig sich selbst um dieses Anliegen zu kümmern, da sicherlich kein einziger Cent freiwillig gezahlt werden wird.

Die zukünftige Staffelung

Die Umstellung erfolgte von einer altersgestaffelten Bezahlung auf eine Staffelung nach Berufserfahrung. Bekamen zuvor zwei nicht Gleichaltrige mit denselben Aufgaben aufgrund der Altersstaffelung unterschiedliches Gehalt, können diese nun auch gleiches Gehalt beziehen sofern der Jüngere länger im Beruf tätig ist. Diese Regelung ist etwas völlig Neues, denn selbst die Übergangsregelung von 2009 basierte auf den altersgestaffelten Gehältern und war so nur eine mäßige Verbesserung. Erstmals werden Beamte so nicht nach dem biologischen Alter, sondern nach Qualifikation und Praxis im Alltag bezahlt. Der Rechtsspruch ist ein erster Schritt in eine andere Richtung, wobei Berufserfahrung und Alter oftmals einander bedingen. Einen weitere Präzedenzfall gab es dieses Jahr in Bezug auf das Angestelltenverhältnis und die Privilegien, die älteren Angestellten bei einem namenhaften Schuhhersteller eingeräumt wurden.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
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