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Staatsdiener – Ein Beruf mit Risikozuschlag?

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Älterer Mann zählt Münzen
Nov
4
2014

Risikozuschlag für Staatsdiener; Bild: bilderstoeckchen - Fotolia

Beamter zu sein steht nach wie vor hoch im Ansehen, was viele Außenstehenden jedoch nicht erfahren, ist die hohe Rate an physischer und auch psychischer Gewalt der Gefängniswärter, Polizisten und auch Juristen tagtäglich ausgesetzt sind.

 

Schon längst macht Gewalt nicht mehr vor Ämtern halt, wie einige Fälle in der Vergangenheit zeigten. Wärter werden von Häftlingen geschlagen und mit Schmährufen beleidigt, Polizisten werden tätliche angegriffen und Richter werden mit Schuhen beworfen. Es scheint, als sinke die Hemmschwelle und der Respekt vor dem Beamtentum. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen der Angeklagte kleinlaut eine Tat gestand und die Strafe gefasst entgegennahm — heute wird randaliert, gepöbelt und auch vor Handgreiflichkeiten gegenüber dem Beamten nicht halt gemacht.

Eine bedenkliche Entwicklung

Es macht ganz den Anschein, als würde ein äußerst bedenklicher Trend entstehen, bei dem die Bürger immer streitsüchtiger werden würden. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig: Enorme Stressbelastung durch den Alltag, Neid und Missgunst aufgrund einiger vermeintlichen Privilegien der Staatsdiener und übersteigertes Unrechtsempfinden sind nur einige wenige. Gerade für Berufsgruppen wie den Gerichtsvollzieher hegen viele eine latente Abneigung, was diese während ihrer Arbeit auch oft genug zu spüren bekommen. Die Gewaltbereitschaft bei den Schuldnern scheint des Öfteren nahezu grenzenlos. Auch Rechtsanwälte und Strafverteidiger müssen vor allem verbal Einiges über sich ergehen lassen.

Mangelnder Respekt beginnt bereits im Klassenzimmer

Bei all dieser Missgunst und auch teilweise Hass der einem Teil der deutschen Beamten entgegengebracht wird, sollte man sich für diesen Beruf ein dickes Fell zulegen. Doch es sind nicht nur Polizei und Rechtsanwaltschaft, sondern auch Lehrer die Opfer von solchen Angriffen werden. Viele Kinder respektieren ihre Lehrer zu wenig, schenken ihnen kein Gehör und beginnen so schon im frühen Alter eine anti-autoritäre Einstellung zu entwickeln. Tatsächlich passieren die meisten Übergriffe jedoch bei der Überprüfung von Personalien oder allgemein großen Veranstaltungen wie Fußballspielen oder Konzerten. Letzten Endes ist wohl jeder Beamte in irgendeiner Form betroffen und man sollte lernen, so schwer es auch manchmal fällt, sich bissige Kommentare zu verkneifen und einfach entwaffnend zu lächeln.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. haufe.de
  2. Ruhrnachrichten
  3. derwesten.de

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