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Lehrermangel – wer unterrichtet in Zukunft

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Lehrer mit Schülern
Mrz
3
2015

Lehrermangel, der Unterricht leidet; Bild: Christian Schwier - Fotolia

03.03.2015, Kiel – Bereits mehrfach wurde der drohende Lehrermangel in den Medien behandelt, nun ist daraus bitterer Ernst geworden. Insgesamt wurde im Gegensatz zum vorherigen Jahr ein Rückgang von ganzen 22% verzeichnet, wie das statistische Bundesamt jetzt verlauten ließ. Besonders gravierend ist der Rückgang an Grundschulen, Gemeinschaftsschulen und Sonderschulen. Hier muss eindeutig etwas passieren.

Der Unterricht leidet

Ganz klar ist, dass weniger Lehrer auch zwangsläufig weniger Unterricht bedeutet, beziehungsweise eine höhere Belastung für den einzelnen Lehrer. Das gravierende ist, dass die Berufsgruppe der Lehrer aufgrund der ohnehin schon großen beruflichen Belastung prädestiniert für Burnout ist. Es fehlt an frischem Blut in den Lehrerzimmern und somit auch an Unterstützung beim Unterrichten, denn im Referendariat werden bereits knapp 10 Wochenstunden an Unterricht übernommen.

Der frische Wind fehlt

Eine andere Tatsache ist, dass junge Kollegen oftmals eine andere und schlichtweg jüngerer Sichtweise auf die Dinge mitbringen und sich das Kollegium seinen jungen Schülern anpassen kann und nicht stehen bleibt. Neue Medien, mehr Verständnis für den Schabernack der Jugend und noch frische Nerven machen Referendare an Schulen unabdingbar. Es muss also schnellstmöglich eine Lösung für den Lehrermangel gefunden werden, denn so langsam wird die Lage ernst.

Erklärungsversuche

Das Bildungsministerium versucht den Mangel zu erklären. Laut Bildungsministerium liegen die geringen Lehrerzahlen daran, dass die Masterstudiengänge in 2013 von einem auf zwei Jahre verlängert wurden und so lediglich eine Verschiebung der Absolventenzahlen stattfindet. Laut Aussage soll der Lehrer-Engpass bis Februar überwunden sein. Angemerkt wurde auch, dass Referendare zwar wichtig seien, diese aber nicht in den Personalbedarf eingerechnet würden. Zukünftige Pläne sehen vor, das Referendariat von zwei auf eineinhalb Jahre zu verkürzen. Zudem merkte das Bildungsministerium an, dass genauso viele Referendare fertig werden würden, wie jedes Jahr. Lediglich die Zahl der pensionierten Beamten variiere jedes Jahr, wodurch es zu Schwankungen käme.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. shz.de
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