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Gewalttätigkeit gegen Lehrer steigt

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Lehrer Streiken
Mrz
3
2016

Das berichtet zumindest das NDR. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern scheint die Gewalt gegen Lehrer deutlich zu steigen. Das NDR spricht sogar von regelrechten „Prügel-Attacken“. So meldeten die Schulleitungen in Meckpom im vergangenen Jahr deutlich mehr Schülerattacken als in den Vorjahren. Diese Aussage wird durch eine aktuelle Antwort des Bildungsministeriums noch untermauert. Aufgrund einer Anfrage der Linksfraktion, veröffentlichte das Bildungsministerium die Zahlen. So lag die Zahl der Übergriffe letztes Jahr bei 22. Das mag zunächst nicht viel wirken, doch in den Vorjahren betrug die Zahl der Übergriffe lediglich Zwei bis Fünf.

Straftäter werden immer jünger

Für gewalttätige Übergriffe unter Jugendlichen, ist der Schulhof immer noch der Ort Nummer eins. Beängstigend ist nicht etwa, dass es unter den Jugendlichem mal kracht, sondern das die Jugendlichen unter denen es kracht, immer jünger werden. So führen die Übergriffe gegen Lehrer nicht die Liste der gemeldeten Gewaltvorfälle an Schulen an, sondern die Kategorie „Gewalt von Schülern unter 14 Jahren“. Delikte dieser Art gab es im letzten Jahr knapp 65.

Oft wird lieber geschwiegen

Wie hoch die tatsächlichen Zahlen der Gewalttaten gegen Lehrer sind, weiß kaum ein Beteiligter. Vor allem bei diesem heiklen Thema wird lieber geschwiegen. Das tuen die Lehrkräfte vor allem aus dem Grund, weil sie dann doch irgendwo ihre Schüler schützen wollen. Die Dunkelziffer der Übergriffe wird daher deutlich höher liegen, als die tatsächlichen Zahlen. Das wird auch von der Bildungsexpertin der Linksfraktion vermutet. Sie spricht im Zusammenhang mit diesem Thema von einer bedrückenden Entwicklung in den vergangenen Jahren. Ihrer Meinung nach tragen die Kinder die Rauheit der Gesellschaft nun auch in die Schulen. Sie bemängelt, dass das Ministerium nicht ausreichend Hilfe für betroffene Lehrkräfte zu Verfügung stellt. Dieses Thema dürfe nicht unterschätzt werden! Auch hier müsse man Aufklärungsarbeit und Prävention betreiben.

Die Spitze des Eisberges

Von wie viel mehr Übergriffen tatsächlich ausgegangen wird, erkennt man an der Äußerung des Vorsitzenden der Schulleitervereinigung. Dieser spricht davon, dass die aktuellen Zahlen wohl nur die „Spitze des Eisberges“ darstellen würden. Man müsse den Ereignissen gewissenhaft nachgehen und den Schülern vermitteln, dass mit Gewalt keine Konflikte gelöst werden können. Denn genau diese fatale Botschaft wird vermittelt, wenn ein Übergriff nicht gemeldet und der Schüler nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Natürlich müssen die Umstände eines solchen Einzelfalles betrachtet werden, aber im Großen und Ganzen sollte hier auf Abschreckung gesetzt werden. Ebenfalls wird von einer Veränderung des Meldeverhaltens ausgegangen. Die Lehrer vertrauen der Obrigkeit nicht mehr und regeln ihre Angelegenheiten lieber selbst. 
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. rp-online.de – GEW: Kinder greifen Lehrer häufiger an
  2. ndr.de – Deutlich mehr Prügel-Attacken auf Lehrer
  3. tresselt.de – Gewalt in der Schule

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