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Erneute Tarifschlacht im Öffentlichen Dienst

Recht
Dez
29
2014

Tarifrecht Öffentlicher Dienst; Bild: Africa Studio - Fotolia

29.12.2014 — Gut laufende Konjunktur und stabile Wirtschaft sind in diesen Tage der Anlass für die Forderung nach mehr Gehalt. Die Gewerkschaftsvorsitzenden fordern einen deutlichen Anstieg um etwa 5,5% für Beamte im öffentlichen Dienst.

Verdi läutet die Tarifrunde 2015 ein

Laut Wirtschaftsvorhersage des Verdi-Chefs, werde die Deutsche Wirtschaft 2015 sowohl global, als auch im EU-Raum wieder erstarken. In seinen Augen verhält es sich also mehr als gerecht, wenn Bürger und Bürgerinnen am Erfolg Deutschlands beteiligt werden würden. Mit seiner Forderung nach 5,5% mehr Lohn, mindestens jedoch einer Erhöhung in Höhe von 175 Euro läutet Verdi also die Tarifrunde 2015 ein.

Mehr Lohn soll Wirtschaft zusätzliche ankurbeln

Trotz horrender Forderungen nach Lohnerhöhung, gesteht Verdi, dass die Wirtschaftsprognosen auch nicht eintreffen könnten. Für Verdi-Chef Bsirske ist jedoch klar, dass eine Tariferhöhung sowohl im einen, als auch im anderen Falle deutliche positive Auswirkungen hat. Würden die Prognosen nämlich nicht eintreffen, würde mehr Lohn die Kaufkraft und damit die Konjunktur ankurbeln. Mehr wissen wird man am 16.02.2015, denn dann werden die Verhandlungen stattfinden. Betroffen sind etwa 800.000 Beamte, jedoch nicht Hessen, das nicht der Tarifgemeinschaft deutscher Länder angehört.

Noch mehr Baustellen bei der Tarifregelung

Bereits im Vorjahr versuchten die Gewerkschaften eine tarifliche Entgeltordnung durchzubringen, scheiterten jedoch. Ein weiterer Streitpunkt sind befristete Anstellungen von Lehrkräften an Hochschulen. Diese Punkte gilt es daher dieses Jahr zusammen mit der neuen Lohnforderung zu erstreiten.

Akuter Geldmangel bei Bund und Ländern

Auch wenn alle Beteiligten von Seiten der Gewerkschaft betont positiv auf die kommende Tarifrunde blicken, ist es sehr ungewiss ob die gewünschten Ergebnisse dabei herauskommen. Denn wie der Finanzminister Sachsen-Anhalts bereits verlauten ließ, fehlt es in nahezu jedem Bundeland an Geld. Die Haushalte der Länder halbwegs ausgeglichen zu führen werde sich seit Jahren abgemüht und für eine Lohnerhöhung in diesem Ausmaße sei schlicht und einfach kein Geld da. Doch der Verdi-Chef hat bereits eine Antwort darauf und führt an, dass die Bundeländer 2015 einen Anstieg der Steuereinnahmen von 3% erwarten. Auch wenn der Ausgang der Tarifrunden 2015 noch ungewiss ist, wird es sicherlich ein hartes Verhandeln. Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder drei ganze Verhandlungsrunden vonnöten sein werden um eine Einigung zu erzielen.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. haufe.de
  2. boeckler.de
  3. bund-laender-nrw.verdi.de
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