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Der öffentliche Dienst wird stärker belastet

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Überlastete Geschäftsfrau
Okt
16
2016

Öffentlicher Dienst stärker belastet; Bild: Kaspars Grinvalds - Fotolia

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat im Arbeitszeitreport 2016 davor gewarnt, dass besorgniserregende Zustände herrschen. Vielen Beschäftigten ist der Arbeitsdruck zu hoch, gerade im öffentlichen Dienst.

Flexible Arbeitszeiten, Arbeitszeitverdichtung und Überstunden sorgen dafür, dass viele Beschäftigte sich unter Druck gesetzt fühlen. Die höheren Anforderungen können dazu führen, dass die Work-Life-Balance nicht ausgeglichen ist. Deutlich im Report zu erkennen: Regelmäßig zwei Überstunden sind der Grund für einen Anstieg der Gesundheitsbeschwerden. Müdigkeit, Erschöpfung und Rückenschmerzen sind die Erkenntnisse des Arbeitszeitreports, bei dem 20.000 Erwerbstätige befragt wurden.

Arbeitszeit soll reduziert werden

Der Großteil der Befragten gab an, die Arbeitszeiten lieber zu reduzieren. Viele arbeiten mit 43,5 Stunden knapp fünf Stunden länger, als vertraglich vereinbart. Sogar der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unterstreicht die Aussage, dass gerade im öffentlichen Dienst deutlich mehr gearbeitet wird als in der Industrie, im Handwerk und im Handel- sowie Dienstleistungssektor. Dafür haben die Beschäftigten dort nahezu keinen Einfluss auf Beginn und Ende der Schicht, auf die Urlaubszeiten und die Nutzung der Pausen.

Zentralisierung der Arbeitsplätze

DGB Landesvize Gabriele Frenze-Wolf kommentiert die Thematik passend: „Die Vorstellung von einem beschaulichen Job auf dem Amt geht schon lange an der Wirklichkeit vorbei.“ Die Beamten werden stark beansprucht und klagen in der Folge über gesundheitliche Probleme wie Schlafstörungen und Erschöpfungszustände. Der Anteil derer, die in der Freizeit trotzdem beruflich kontaktiert werden sei auch im öffentlichen Dienst deutlich höher, als in anderen Branchen. Es müssen laut Frenze-Wolf wirksame Maßnahmen getroffen werden, um die Mittel der Gesundheitsverantwortlichen aufzustocken. Eine Alternative ist beispielsweise die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Dies dürfe kein Tabu mehr sein.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. stuttgarter-zeitung.de – Öffentlicher Dienst stärker belastet
  2. haufe.de – Auf dem Weg in die Muedigkeitsgesellschaft
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