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Beschäftigungsverhältnis der Flüchtlinge im Bundesfreiwilligendienst

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Nov
27
2015

Lange und ausführlich wurde das Thema der Integration bereits besprochen. Man war sich letztlich einig, dass Integration nicht nur durch Bildung, sondern auch durch Arbeit geschaffen wird. Nun sind die ersten wirklichen Schritte zur Integration durch Arbeit geschaffen worden. So sollen Flüchtlinge, bei denen eine Genehmigung eines dauerhaften Aufenthaltes wahrscheinlich ist, bereits ab Dezember im Bundesfreiwilligendienst beschäftigt werden. Dazu will der Bund bis 01.12.15 gut 10.000 zusätzliche Stellen schaffen.

Einfacher Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge

Trotzdem man sich in vielen Belangen zum Thema Flüchtlingskrise uneins ist, vertreten nahezu alle Experten auf dem Gebiet die Meinung, dass eine schnelle und reibungslose Integration nur dann möglich ist, wenn die Flüchtlinge einen einfachen Zugang zum Arbeitsmarkt bekommen. Arbeit bedeutet Unabhängigkeit und mehr Kontakt mit den „Einheimischen“. Wie bei Berufseinsteigern auch, können vor allem Praktika oder die Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst den Einstieg in die Berufswelt erleichtern. Während die Unternehmen die Aufnahmebedingungen für Flüchtlinge in Praktika bereits gelockert haben, zieht nun auch der Bund mit der Änderung des Bundesfreiwilligengesetztes ab Dezember nach.

10.000 neue Stellen für Flüchtlinge

Die aktuellen Stellen im Bundesfreiwilligendienst belaufen sich auf knapp 35.000 Stellen. Eigens für die Flüchtlinge rief der Bund ein neues Programm mit dem Namen „Bundesfreiwilligendienst für Flüchtlinge“ ins Leben. Ziel des besagten Programmes ist es, dass ab Dezember 2015 zusätzlich 10.000 weitere Arbeitsplätze geschaffen werden können. Diese sollen sowohl mit Flüchtlingen, als auch mit Freiwilligen besetzt werden. Laufen soll das Programm bis 31.12.2018 und kostet ganze 50 Millionen Euro.

Bewerbungen von Flüchtlingen erwünscht

Wie Ministerin Schwesig erklärte, sollen die Flüchtlinge eine bessere Chance zur Integration in die Deutsche Gesellschaft bekommen. Doch ein weiteres Ziel ist es, die vielen freiwilligen Flüchtlingshelfer zu entlasten. Der abzuleistende Dienst beträgt, wie für alle anderen auch, in der Regel 12 Monate. Einsatzgebiete sind beispielsweise Altenheime oder der Naturschutz. Ziel ist es, dass Flüchtlinge über den Bundesfreiwilligendienst anderen Flüchtlingen bei ihrem Start in ein neues Leben helfen sollen. Gezahlt werden pro Monat maximal 363 Euro, sowie ein Zuschuss zur Sozialversicherung. Und es können bei Bedarf auch Unterkunft und Verpflegung gestellt werden. 
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
tagesschau.de – Flüchtlinge als „Bufdis“ für Flüchtlinge sueddeutsche.de – Flüchtlinge helfen Flüchtlingen als Bufdis faz.net – Flüchtlinge können Flüchtlingshelfer werden

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