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Arme Lehrer — Bildung ist dem Staat zu teuer

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Aug
26
2015

26.08.2015 — Lehrer werden zu wollen schien eine Zeit lang wirklich in Mode. Immer wieder hörte man Argumente wie „sicheres Einkommen“, „gutes Gehalt“, „Verbeamtung“, „Hohe Rente“ und so weiter. Doch zurzeit sieht das Leben eines Lehrers nur halb so glamourös aus, wie von vielen Eltern damals beschrieben. Tatsächlich haben diese nicht nur mit Unterbesetzung, Überstunden und schwierigen Kindern zu tun, sondern werden in Deutschland auch alles andere als grandios dafür entlohnt.

Bildung als Ressource

Die Geschichte hat bereits gezeigt, dass bei Länder die aufgrund ihrer geographischen Lage oder ihrer Bodenschätzen keinen Wettbewerbsvorteil haben, Bildung zwangläufig eine elementare Rolle einnehmen muss. Deutschland selbst ist hierfür eigentlich das beste Beispiel. Doch wie es scheint ist die Prämisse Bildung beim Staat wohl etwas verstaubt, denn bildungstechnisch wird an allen Ecken und Enden gespart. Das beginnt bei der Schuleinrichtung und endet schließlich beim Gehalt der Pädagogen.

Schweiz als Vorreiter

Auch die Schweiz hat aufgrund ihrer geographischen Gegebenheiten keine optimale Ausgangssituation. Daher setzt man dort bereits seit 1855 gezielt auf Bildung — und das mit Erfolg. Damals wurde kurz nach der Staatsgründung das sogenannte „Polytechnikum“ ins Leben gerufen, von dem die Schweizer im Laufe der Zeit sehr profitierten. Hier wurden Fachkräfte, egal ob nationaler oder internationaler Herkunft, zu Fachleuten ausgebildet die wiederum für eine gewisse Qualitätssicherung sorgen konnten. So wurde nach und nach eine gesunde und langfristige Infrastruktur geschaffen. Einige Schweizer Produkte gelten noch heute als besonders qualitativ hochwertig. Die ETH Zürich ist gehört weltweit zu den besten Hochschulen und bildet jährlich viele Top-Experten aus, die weltweit mit Kusshand genommen werden.

Einziger Indikator Gehalt?

Natürlich ist es grob fahrlässig zu behaupten unser Bildungssystem wäre aufgrund der nicht ganz so hohen Lehrergehälter rückständig oder gar schlecht, aber es gibt die Tendenz, dass Bildung an Stellenwert verliert. Es ist eine Tatsache, dass besser bezahlte Angestellte ihren Beruf anders ausüben, als solche die schlechter bezahlt werden. Vergleicht man die Gehälter Deutscher Lehrer und Lehrerinnen mit denen der Schweizer Kollegen, dann muss man eingestehen dass der Unterschied gravierend ist. Rund ein Drittel verdienen die Schweizer Pädagogen nämlich im Schnitt mehr. Um den Abstand der Gehälter noch einmal zu verdeutlichen: In Deutschland verdient ein Lehrer zu Beginn etwa 50.000 Euro, während es in der Schweiz knapp 83.000 Euro (90.000 Franken sind). Fakt ist, wenn Deutschland anfängt an Bildung zu sparen, wird sich das über kurz oder lang auch negativ auf die Wirtschaft auswirken. 
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
welt.de – Geringe Lehrer-Gehälter spiegel.de – Lohnt sich Lehrer werden? gehaltsreporter.de – Gehaltsreport Lehrer

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