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Angestellte Lehrer — Geht die Berufung auf Kosten der Pädagogen?

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Lehrer steht vor Schulklasse
Mrz
13
2015

Berufung Lehrer; Bild: Marco Herrndorff - Fotolia

13.03.2015 — Den Beruf des Lehrers verbinden die Meisten automatisch mit der Verbeamtung, doch in Wahrheit sieht es leider anders aus. Viele Lehrer sind nämlich tatsächlich gar keine Beamten, sondern lediglich Angestellte. Natürlich ist nun klar, dass es auch unter den Lehrern Ungleichberechtigung bei der Bezahlung, wie auch den Privilegien besteht. Da stellt sich die Frage, ob das wirklich gerecht ist.

Ungleichbehandlung an deutschen Schulen

Natürlich empfinden viele angestellte Lehrer es als unfair, dass ihre Kollegen verbeamtet sind, denn diese sind bei gleicher Arbeit eindeutig schlechter gestellt. Die Tarifrunde des öffentlichen Dienstes soll dem jetzt Abhilfe schaffen. Die ungleiche Behandlung kommt einer Diskriminierung gleich, finden viele Beamte.

Lehrer trotz widriger Umstände

Viele heutige Lehrer hatten bereits in jungen Jahren den Wunsch Kinder zu unterrichten und sie in ihrem Werdegang zu unterstützen. Jeder der sich für diesen Weg entscheidet, hat nicht nur ein ziemlich langes Studium vor sich, sondern auch noch diverse Probezeiten. Dennoch entscheiden sich glücklicherweise junger Menschen dazu Lehrer zu werden. Eigentlich wäre es daher nur fair diesen langen Ausbildungsweg auch genügend zu honorieren. Jedoch werden viele Lehrer später nicht verbeamtet, weshalb sich einige auch nach beendeter Berufsausbildung dann doch gegen den Beruf entscheiden. Erfragt man die Gründe hierfür, bekommt man immer wieder die Antwort, dass es schlichtweg an Anerkennung für diesen beruf fehle.

Kaum Chancen ohne Staatsexamen

Die Chance auf eine Verbeamtung hat man nur, wenn man mehrere Fächer studiert und dann auch ein Staatsexamen macht. Vielen angehenden Lehrern ist nicht klar, dass kaum Aufstiegschancen bestehen. Leider ist das trauriger Alltag, denn tatsächlich sind Beförderungen ohne Staatsexamen äußerst selten. Bei gleicher Arbeit wird also immer der Lehrer bevorzugt, der ein Examen vorweisen kann. Wie viele Lehrer beklagen, eine absolute Diskriminierung. Ebenfalls werden Lehrer ohne Staatsexamen oftmals nur befristet eingestellt, während die Kollegen mit Examen die unbefristeten Verträge bekommen. Auch outen sich viele angestellte Lehrer nicht gerne als solche, da sie fürchten vom Kollegium weniger respektiert zu werden.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. sueddeutsche.de
  2. tresselt.de
  3. stuttgarter-nachrichten.de

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