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Linke will Lehrer schonen — Zukünftig verkürzte Arbeitszeiten?

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Schulkinder mit Ihrer Lehrerinvhülern im Unterricht
Feb
11
2016

Schulkinder mit Ihrer Lehrerin im Unterricht; Bild: contrastwerkstatt - Fotolia

In Mecklenburg-Vorpommern hat man als Lehrer einiges zu tun. So muss ein Vollzeitlehrer am Gymnasium wöchentlich 27 Stunden unterrichten. Die Linke will die Lehrerschaft in Meck-Pom entlasten und fordert nun die wöchentlichen Unterrichtsstunden stufenweise zu kürzen. Ziel ist es eine Wochenstunde für Berufsschullehrer und eine halbe Stunde für Grundschullehrer zu streichen. Ebenfalls sollte die Unterrichtsverpflichtung an Gesamtschulen herabgesetzt werden, um die Lehrkräfte zu entlasten. Mecklenburg-Vorpommern hat nämlich eine der längsten Arbeitszeiten im bundeweiten Vergleich.

Reduktion von Burnout

Bereits seit Jahren ist bekannt, dass Lehrer bezüglich Stresserkrankungen aufgrund der teils nervenaufreibenden Arbeit stärker gefährdet sind als andere Berufsgruppen. Dennoch scheint kaum Jemand etwas dagegen unternehmen zu wollen, denn das würde bedeuten, dass mehr Personal eingestellt werden müsste, wodurch natürlich Kosten entstehen würden. Die Linke will mit Ihrer Forderung nach weniger Unterrichtsstunden nun endlich ein Zeichen setzten. Weniger Unterricht bedeutet in der Regel nämlich auch weniger Stress und somit eine geringere Wahrscheinlichkeit an einer stressbedingten Krankheit zu erkranken.

Viel Arbeit, wenig Geld

Trotz enorm hohem Arbeitspensum bleibt bei den Lehrkräften in Mecklenburg-Vorpommern nicht allzu viel am Ende des Monats übrig. Trotzdem das Bundesland zusammen mit drei weiteren Bundeländern die Spitze der Arbeitszeiten anführt, liegt das Gehalt deutlich im unteren Bereich. Das schreckt natürlich viele potenzielle neue Lehrkräfte ab, die aufgrund der schlechten Bezahlung lieber in andere Bundeländer abwandern. Die Attraktivität des Bundeslandes im Kampf um den Lehrer-Nachwuchs muss dringend nach oben korrigiert werden, was durch eine Erhöhung des Gehaltes möglich wäre. Eine zweite Alternative wäre die Absenkung der monatlichen Arbeitsstunden, was die Linke ja nun auf den Weg gebracht hat. Trauriger Fakt ist, dass Mecklenburg-Vorpommern von immer mehr Lehrern als unattraktiver Arbeitgeber eingestuft wird. Zukünftig wird sich das Bundesland wohl ins Zeug legen müssen, da in ein paar Jahren ansonsten kein Unterricht mehr möglich sein wird.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. ndr.de – Elternapp — eine Grundschule in der Hosentaschendr.de
  2. svz.de – Linke fordert weniger Stunden für Lehrer
  3. welt.de – Berufsanfänger in Justiz und Schule machen Bogen um Nordosten

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