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Junger Nachwuchs fehlt — Der öffentliche Dienst wird immer älter

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Aug
11
2016

Bereits seit Jahren sinkt die Quote junger Nachfolger im öffentlichen Dienst. Nun erreichte diese erstmals einen äußerst kritischen Wert von 4,5 Prozent. Der Anteil der Pensionäre im öffentlichen Dienst, wächst jedoch. Auf den Punkt gebracht, schrumpft die Anzahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst derzeit. So sind z.B. von den derzeit 285.000 aktiven Beamten, im hessischen öffentlichen Dienst, mittlerweile mehr als die Hälfte über 45 Jahre alt. Ermittelt wurden diese Werte vom Statistischen Landesamt in Wiesbaden.

Die Alten gehen, die Jungen fehlen

Die Debatte über den Alterungsprozess des öffentlichen Dienstes ist definitiv keine neue. Bereits zwischen dem Jahr 2000 und 2012 wie ein Bericht der Zeit in 2014 (s.u.) Aufzeigt, ist ein gravierender Umbruch in der Altersstruktur im öffentlichen Dienst festgestellt worden. Bereits damals wurde davor gewarnt die Nachwuchsförderung zu vernachlässigen, da man in naher Zukunft ansonsten vor einem Problem stünde. Die „nahe Zukunft“ scheint nun angebrochen zu sein und die Länder bekommen die Quittung. Während im Jahr 2000 nur etwa jeder fünfte Beamte zwischen 45 und 54 Jahren alt war, war es in 2012 bereits jeder Dritte. Würde jährlich genug Nachwuchs ausgebildet werden, könnte man diese Entwicklung eindämmen, doch das Gegenteil ist der Fall: Der junge Nachwuchs fehlt. In den vergangenen Jahren ging der Anteil der unter 34 Jährigen stark zurück.

Verschiebung der Altersstrukturen

Insgesamt verschiebt sich also die komplette Altersstruktur oder auch „Alterspyramide“ genannt. Der Anteil der jungen Leute unter 25 Jahren beläuft sich gerade einmal auf 4,5%, gefolgt von den 25-40 Jährigen mit knapp 30%. Der Frauenanteil im öffentlichen Dienst lag in jeder Altersgruppe deutlich über 50%. Bezogen auf alle Beschäftigten sind 58,1% weiblich. Die Folgen dieser Entwicklung sind bereits beim Bürger angekommen. Nicht zuletzt aufgrund des fehlenden Personals, muss bei Behördengängen ordentlich Zeit mitgebracht werden. Der Beamtenbund fordert aufgrund dessen eine radikale Erhöhung der Ausbildungsplätze. Es solle zukünftig auch vermehrt an der Einstellung von Menschen mit Migrationshintergrund gearbeitet werden. Man könne durchaus von der interkulturellen Kompetenz dieser Leute profitieren, so der Beamtenbund. 
Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. haufe.de – Anteil der jüngeren Beschäftigten im öffentlichen Dienst sinkt
  2. focus.de – Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst werden immer älter
  3. zeit.de – Dem öffentlichen Dienst fehlt der Nachwuchs

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