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Lehrer

Medienpädagogik: Acht Ideen für eine Unterrichtseinheit

Geschätzte Lesezeit: 2-3 Minuten
Schüler und Computerunterricht
Mrz
16
2016

Schüler im Computerunterricht; Foto: nd3000 - Fotolia

Das Ziel der Medienpädagogik ist es, Schülerinnen und Schülern einen verantwortungsvollen Umgang mit den Medien zu vermitteln. Denn Suchmaschinen stellen eine Informationsflut bereits, die kompetent hinterfragt und analysiert werden muss. Bei der Fülle an Informationen wird es immer schwieriger, glaubwürdige Quellen von unseriösen zu unterscheiden. In diesen Prozess müssen Schülerinnen und Schüler eingearbeitet werden.

Programme zur Recherche

Suchmaschinen wie Google, Yahoo, Bing, Altavista oder Metager stellen uns heutzutage eine gigantische Datenmenge zur Verfügung. Wie in einer riesengroßen Bibliothek lassen sie uns in ihren gespeicherten Beständen nach dem richtigen Dokument suchen. Ein Suchbegriff kann zu Millionen Treffern führen. Heranwachsende benötigen bei der Eingabe ihrer Suchanfragen und der Beurteilung ihrer Suchergebnisse Unterstützung. Sie müssen über die Funktionsweisen der Angebote aufgeklärt werden und die Quellen analysieren können.

Lernziel: Suchmaschinen verstehen

Die Fächer Deutsch, Englisch, Geografie, Ethik, Kunst, Technik, Biologie, Physik und Chemie sind ideal für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit, um Materialien im Internet zu suchen und zu bewerten. Es geht darum, Suchziele präzise zu formulieren, die Suche zu dokumentieren und anschließend zu bewerten. Folgende Tipps können bei der Gestaltung einer Unterrichtseinheit nützlich sein.

Ideen für eine den kritischen Umgang mit digitalen Medien

  • Ein bestimmter Suchbegriff wird bei verschiedenen Suchmaschinen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Die Schüler präsentieren, zu welchen Ergebnissen sie bei einer vorgegeben Suchanfrage gekommen sind.
  • Eine konkrete Frage wird vorgegeben. Die Nutzer sollen erkennen, dass die Eingabe der Schlagworte entscheidend ist, um ein vernünftiges Ergebnis zu erhalten.
  • Wie man mit der erweiterten Suche bessere Ergebnisse erzielt und welche Zeichenangabe dafür notwendig ist, kann an konkreten Beispielen diskutiert werden. Im Gespräch wird vorgestellt, wie die Eingabe der Suche am besten erfolgt. Ob alle Suchwörter oder die genaue Wortgruppe eingeben werden und ob Stop-Wörter berücksichtigt oder bestimmte Wörter fehlen sollen, kann anhand einer Gruppenarbeit vorgestellt werden.
  • Eine fundierte Quellenanalyse muss gelernt sein. Sie ist eine erste Grundlage, um Ergebnisse bei der Internetrecherche zu beurteilen. Gibt es ein Impressum? Ist die Webseite aktuell? Kann die URL Aufschluss über die Objektivität der Webseite geben?
  • Webseitenanbieter können ihre Seiten so beeinflussen, dass ihr Inhalt im Internet bei den ersten Treffern landet. Die Schüler erfahren, dass gut strukturierte Texte und redaktionelle Arbeit bei der Suchmaschinenoptimierung helfen, um den Ranking-Algorithmus positiv zu beeinflussen.
  • Das online-Lexikon „Wikipedia“ ist eine kostenlose Informationsplattform, die von den Schülern nur allzu gerne genutzt wird. Vor- und Nachteile dieser genialen Quelle bieten Raum für ein interessantes Unterrichtsgespräch.
  • Kommerzielle Anbieter nutzen das Internet, um Daten zu sammeln und auf Werbung aufmerksam zu machen. Der größte Datensammler Google kann über die Nutzung seiner Suchmaschine erfassen, welche Themen für den Nutzer interessant sind. Die Schüler erfahren, dass sie einseitige Informationen aus dem Internet erhalten, wenn Google für sie ein bestimmtes Profil anlegt.
  • Der persönliche Datenschutz ist vielleicht das wichtigste Thema. Jugendliche müssen dafür sensibilisiert werden, dass alle persönlichen Daten jahrelang gespeichert werden und die Eingaben auf jeden einzelnen Nutzer zurückverfolgt werden können.

Das Internet als moderne Informations- und Kommunikationsmöglichkeit übt einen großen Reiz auf Jugendliche aus. Sie sind vernetzt, kommunizieren mit ihren Freunden und nutzen das Internet als Informationsplattform und Bibliothek. Das garantiert aber nicht den verantwortungsvollen Umgang mit den Medien. Eltern und Lehrer haben die bedeutende Aufgabe, die Heranwachsenden auf Chancen und Gefahren aufmerksam zu machen. Die medienpädagogische Begleitung im Unterricht ist ein exzellenter Methodenwechsel, der zu spannenden Ergebnissen führen kann.

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