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Viele Studenten wollen Beamte werden

Geschätzte Lesezeit: 2-3 Minuten
Mann sitzt vor einem geöffneten Buch
Mai
30
2017

Studenten wollen Beamte werden; Foto: beeboys - Fotolia

Einer Umfrage an deutschen Hochschulen und Universitäten zufolge würden über die Hälfte aller Studierenden die stabile und sichere Berufslaufbahn eines Beamten im öffentlichen Dienst bevorzugen. Die Gewährleistung eines komfortablen, beständigen Wohlstands und des dazugehörigen analogen gesellschaftlichen Status sind maßgebliche Faktoren, welche letztendlich die Wahl einer Berufslaufbahn erheblich beeinflussen.

Eine Karriere im öffentlichen Dienst – Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit

Ein überraschend großer Anteil von Universitätsabsolventen sind der festen Überzeugung, von einer Karrierelaufbahn als Beamter im öffentlichen Dienst profitieren zu können, und dies auf Lebzeit. Verständlicherweise kann die Attraktivität des Status der Unkündbarkeit und demnach eines typischen beruflichen Werdegangs innerhalb des öffentlichen Dienstes, festgelegt für alle Ewigkeit, scheinbar nicht übertroffen werden. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes, ein regelmäßiges und gutes Einkommen sowie optimale Versicherungsverhältnisse sind definitiv ausschlaggebende Kriterien, welche eine entgültige Entscheidung hinsichtlich der Berufslaufbahn maßgeblich in Richtung Beamtentum lenken. Ein weiterer, nicht zu ignorierender Faktor ist die in diesem Rahmen gut realisierbare Perspektive, Beruf und Familie auf bestmögliche Weise vereinen zu können.

Ein sich flexiblisierender Arbeitsmarkt – unflexible Studenten?

Der Arbeitsmarkt in Deutschland schafft dank der starken Wirtschaft günstige Voraussetzungen, um jungen und ambitionierten Studienabgängern geeignete alternative Beschäftigungsverhältnisse in der freien Wirtschaft zu bieten. Natürlich verfügt die Mehrheit der jungen Studienabsolventen über eine gute Fachkompetenz, aber oft fällt es ihnen nicht leicht, charakterfeste und resolute Werte wie Leistungsteigerung, Zielstrebigkeit, Toleranz, Flexibilität, Beherztheit und gemeinnützliches Pflichtbewusstsein ihren individuellen Prioritäten überzuordnen. Die neue Generation von Universitätsabsolventen stellt auf mehr oder weniger kompromißlose Weise ihre Selbstverwirklichung, ihren Bedarf an angemessener Freizeit sowie eine perfekte Ausgewogenheit von Privat- und Berufsleben oftmals in den Mittelpunkt ihrer Bestrebungen. Die Perspektive, im Rahmen der freien Wirtschaft viele verschiedene Jobs ausüben zu müssen und kontinuierlich wettbewerbsfähig zu bleiben, löst Zurückhaltung und Unentschlossenheit aus.

Studenten brauchen überzeugende Motivation um bewusst Herausforderungen anzunehmen

Nur schwerlich können sich die auf das Beamtentum ausgerichteten Studienabsolventen vorstellen, einem kontinuierlichen Wettbewerb zwischen vielen hochqualifizierten Arbeitskräften ausgesetzt zu sein und dieser Belastung auf Dauer standzuhalten. Dabei haben gerade studierte Arbeitnehmer einzigartige Gelegenheiten, in der freien, immer flexibler werdenden und dynamischen Wirtschaft das Gelernte auf professionelle Art anzuwenden und ihre erworbenen Qualifikationen und Fähigkeiten permanent auszubauen. Ganz sicher ist es eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit, langfristige Perspektiven der Arbeitsplatzsicherheit auch im privaten Sektor zu schaffen. Mit verbesserten Karriereaussichten, und attraktiven Gehältern, motivierenden Leistungsbonus und anderen lukrativen Angeboten werden vertrauenserweckende Arbeitsverhältnisse geschaffen, die der neuen Generation von Unversitäts- und Fachhochschulabsolventen ausreichend Stimuli für einen Einstieg in den privaten Wirtschaftsbereich bieten würden.

Hochschuleinrichtungen sollten sich verstärkt der Notwendigkeit einer intensiven, praxisnahen Ausbildung als ein fest integrierter Bestandteil des Studiums bewusst sein. Innerhalb eines solchen Rahmens der qualitäts- und leistungsorientierten berufspraktischen Ausbildung können gleichzeitig soziale Kompetenzen im Arbeitsumfeld besser entwickelt werden. Kommunikation und Kooperation sind Schlüsselfähigkeiten, die auf ihre Weise dazu beitragen, dass Absolventen lernen ihre hohe Fachkompetenz innovativ anzuwenden und dass ebenso selbstständige Arbeit sowie Eigeninitiative bei potentiellen Arbeitnehmern generiert wird. Wertvolle Qualifikationen wie die Entwicklung von Kommunikationsintelligenz, Emotionale Intelligenz, selbstbewusstes Vorgehen, Präsentationskompetenz und Fremdsprachen sind unschätzbare Vorteile für das erfolgreiche Profil eines zukunftorientierten Arbeitnehmers. Wissenschaft und Wirtschaft haben definitiv einen hohen Bedarf an jungen Hochschulabsolventen, die in der Lage sind, als zukünftige verantwortungsvolle Mitarbeiter in Schlüsselpositionen oder als Führungskräfte sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor innovative Konzepte und Lösungen zu entwickeln sowie weitreichende, gesellschaftsfördernde Entscheidungen zu treffen.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. Faz.net: Jeder zweite Student will Beamter werden
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