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Lehrer

Es gibt zu wenig Lehrer und es ist keine schnelle Lösung in Sicht

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Okt
25
2016

Zu wenig Lehrer und keine schnelle Lösung in Sicht; Bild: sepy - Fotolia

Baden Württemberg ist besonders stark vom Lehrermangel betroffen. Dies behindert nicht nur den Ausbau der Ganztagsschulen, sowie die Erweiterung der Inklusion, sondern zieht auch harte Kritik von allen Seiten an. Kein Wunder, denn Kultusministerin Susanne Eisenmann tritt auf die Bremse.

Entsetzen bei Kammern und Gewerkschaften

Nachdem Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ankündigte, dass Sie zentrale Bildungsprojekte zunächst wegen Lehrermangels hinten anstellen will, reagierten die Verbände, Gewerkschaften und Kammern entsetzt. Die grün-schwarze Landesregierung wurde öffentlich aufgefordert, mehr Geld in Lehrerstellen zu investieren. Edith Sitzmann, ihrerseits Finanzministerin (Grüne) sieht keine Möglichkeit auf Erfüllung. Der Haushalt ist erschöpft. Eine schnelle Lösung ist nicht in Aussicht.

Als Datum gab Eisenmann das Schuljahr 2017/2018 an, wenn man wieder über den weiteren Ausbau der Bildungsprojekte reden wolle. Die Inklusion sollte für die Integration behinderter Schüler in den normalen Unterricht sorgen, wurde aber nun auf Eis gelegt. Seitens der Grünen sieht man die Kultusministerin aber in der Pflicht, ihre Versprechen zu erfüllen.

Grün schwarz hält sich mit Unterstützung zurück

Sitzmann erklärt, dass rund 1000 Stellen abgebaut werden müssten. Stattdessen werden 600 zusätzliche Lehrer eingestellt. Das Kultusministerium bekommt jedes Jahr etwa ein Drittel der strukturellen Mehrausgaben, immerhin 46 Millionen Euro.

Die CDU habe Gegenvorschläge zur Finanzierung der Bildungsprojekte gemacht, konnte sich aber mit den Grünen nicht einigen. Gemeinsame Entscheidungen verlangen gemeinsame Konsequenzen, so Thomas Strobl, CDU Vize-Regierungschef. Der Etatentwurf wird am Dienstag im Kabinett, sowie im Dezember im Landtag bearbeitet.

Das Geld wächst nicht auf den Bäumen

Landesarbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht von einer Weichenstellung in die falsche Richtung. Es könne nicht sein, dass ein Land, welches sich Digitalisierung auf die Fahne geschrieben hat, am weiteren Aufbau des Informatikunterrichts Geld sparen will.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:

  1. stuttgarter-nachrichten.de – Zu wenig Lehrer; Keine schnelle Lösung in Sicht
  2. freiepresse.de – Linke und Grüne machen Druck bei Kampf gegen Lehrermangel
  3. sz-online.de – Keine Einigung auf Maßnahmenpaket gegen Lehrermangel

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