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Lehrerempfehlung nicht bindend – Eltern entscheiden vermehrt eigenmächtig

Geschätzte Lesezeit: 1-2 Minuten
Schulformen, Gymnasium, Realschule und Hauptschule
Feb
11
2015

Schulformen, Gymnasium, Realschule und Hauptschule; Bild: Coloures-pic - Fotolia

Eltern entscheiden trotz Empfehlung der Lehrer eigenmächtig Der Alptraum vieler Eltern: Mein Kind kommt nach der Grundschule nicht auf das Gymnasium und muss mit erschwerten Einstiegsbedingungen und Jobchancen rechnen. Doch da seit ein paar Jahren das Lehrerurteil nicht mehr bindend ist, entscheiden sich immer mehr Eltern dazu eigenmächtig zu handeln. Doch dass dem Kind damit oftmals nicht geholfen ist, wird von vielen Eltern ausgeblendet.

Die Empfehlung

Ende der 4. Klasse ist es dann soweit: Das Kind bekommt eine Empfehlung für die weiterführende Schule ausgesprochen. Einigen Eltern ist sicherlich unwohl beim Gespräch, dass unter anderem die Zukunft ihres Kindes mitbestimmt. In der Regel sind viele Eltern zwar nicht verbohrt und plädieren auf eine Empfehlung für das Gymnasium, dennoch steigen die Zahlen äußerst leistungsorientierter Eltern. Die Empfehlung der Lehrkräfte ist nicht mehr bindend, wie sie es noch vor ein paar Jahren war, dennoch scheint sie für den Großteil der Eltern nicht unbedingt an Aussagekraft verloren zu haben.

Sturheit am falschen Platz

Obwohl sich einige Eltern auf die Einschätzungen der Lehrer verlassen, gibt es auch solche, die auf Biegen und Brechen ihr Kind auf dem Gymnasium sehen wollen. Eltern von diesem Schlag finden immer eine Ausrede, warum ihr Kind während der Schulzeit nicht zeigen konnte, was in ihm steckt. Mal sind es die vielen Vertretungsstunden, mal liegt es an den Lehrkräften. In ganz hartnäckigen Fällen muss eine unvoreingenommene Partei das Können des Kindes nochmals beurteilen. Gerade wenn die Empfehlung solch eine für die Hauptschule ist, wird sie gern umgangen, denn das Wort Hauptschule ist noch immer mit mangelnden Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbunden.

Fordern oder Überforderung

Wird ein Kind nicht gemäß nach den Einschätzungen auf die weiterführende Schule geschickt, können zwei Dinge passieren: Entweder es orientiert sich an den „besseren“ Schülern und wird durch den anspruchsvolleren Stoff gefördert oder es kommt nicht mit und wird dadurch überfordert. Dies entscheidet sich meistens in den ersten zwei Jahren der weiterführenden Schule. Hier wechseln statistisch gesehen die meisten Schüler von Gymnasium auf die Realschule, beziehungsweise von der Realschule aufs Gymnasium (Quelle: Bertelsmann Stiftung). Oftmals orientieren sich die Wünsche der Kinder hierbei auch am Ehrgeiz der Eltern.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. rp-online.de: Wie Lehrer mit den Schulwünschen der Eltern umgehen“
  2. elternwissen.com: Schulempfehlung: Was Ihr Kind fürs Gymnasium leisten muss
  3. kultusportal-bw.de: Von der Grundschule in die weiterführenden Schulen
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