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Lehrer

Digitalisierung und „School at Home“ verlangt viel Privatinitiative von Lehrkräften!

Frau im Home-Office
Jun
18
2020

Deutschland hingt in Sachen Digitalisierung nach, Lehrer*innen müssen privat nachhelfen;Foto: bnenin - Stock

Die bildungspolitischen Maßnahmen zur Digitalisierung an den bundesdeutschen Schulen waren bereits vor der Corona-Krise recht holprig und ins Stocken geraten. Ein Grund hierfür war die mangelhafte Infrastruktur, die sich auch während des notwendigen „Shutdowns“ und des damit verbundenen Unterrichts für die „School at Home“ verdeutlichte, sodass viele Lehrkräfte gezwungen waren in dieser Zeit ihre privaten digitalen Endgeräte zu verwenden.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte diesen Umstand zum Anlass genommen, eine aktuelle Befragung unter den Lehrkräften vorzunehmen, die kurz vor Beginn der Corona-Pandemie stattfand. Im Mittelpunkt stand die unzureichende Ausstattung der Schulen mit Tablets oder Laptops. So wurde festgestellt, dass neun von zehn Lehrkräften ihre privaten Digitalgeräte für dienstliche Belange nutzen müssen. Für die Analyse hatte die Gewerkschaft ihre und 18.000 Mitglieder zur Digitalisierung im Schulbetrieb befragt und etwa 3.000 Lehrkräfte folgten dem Aufruf, sich an der Studie zu beteiligen. Für die Ilka Hofmann, GEW-Vorstandsmitglied, ging es bei der Ergebnisvorstellung zunächst darum, festzuhalten, dass die Digitalisierung innerhalb des Bildungssektors nicht zur Privatsache der Pädagogen ausufern dürfe.

Mehr Investitionen in die digitale Schule

Ein Aspekt steht nach Ansicht der Gewerkschaft dabei besonders im Fokus und muss scharf kritisiert werden. Der sogenannte Digitalpakt Schule beschränkt die Fördermittel für die Anschaffung von digitalen Endgeräten, wie beispielsweise Notebooks, auf ein Fünftel oder maximal 25.000 Euro pro Schule. Ein hausgemachtes Hindernis beim digitalen Ausbau der schulischen Infrastrukturen. Zusätzlich forderte die Gewerkschafterin die politisch Verantwortlichen auf, die finanziellen Mittel für den Digitalpakt auf 20 Milliarden Euro zu erhöhen. Das bisherige Förderprogramm wird vom Bund mit 5 Milliarden bezuschusst, die Länder investieren weitere 500 Millionen Euro zum Ausbau der digitalen Schulbildung.

Inzwischen läuft der beschlossene Digitalpakt mit dem Investitionsprogramm seit gut einem Jahr. Nach Auswertung der Befragung hatten fast 60 Prozent der Lehrkräfte bestätigt, dass die Schulen mit den finanziellen Hilfsmitteln des Förderprogramms planen. Entsprechende Gelder wurden bereits bewilligt oder sind beantragt worden. Für über 90 Prozent der Lehrer gehört die Verwendung von digitalen Medien, zum Beispiel in Form von Beamern, Computern oder Tablets, zum alltäglichen Schulbetrieb. 58 Prozent der Lehrkräfte haben in diesem Zusammenhang bereits an Fortbildungsmaßnahmen teilgenommen. Allerdings sind auch 42 Prozent der Auffassung, dass dieses Angebot unzureichend sei und verbessert werden müsste.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema
  1. zeit.de – Mehrheit der Lehrer nutzt private Geräte für digitalen Unterricht
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