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Lehrer

Der gute Lehrer — Ein Rezept

Geschätzte Lesezeit: 2-3 Minuten
lehrer steht vor schulklasse
Aug
4
2015

Lehrer steht vo Klasse; Bild: Monkey Business - Fotolia

Jeder hat wohl diesen einen Lehrer aus der Jugend an den man sich auch Jahre später nach dem Abschluss erinnert. Diese Erinnerungen sind entweder extrem guter oder extrem schlechter Natur. Was aber macht einen Lehrer aus, der positiv so nachhaltig im Gedächtnis bleibt? Was macht einen guten Lehrer wirklich aus?

Locker oder lehrreich?

Natürlich schließen sich diese zwei Adjektive nicht gegenseitig aus, aber befragt man die Schüler, gibt es im Schulalltag eigentlich lediglich drei Lehrertypen: Die Anspruchsvollen, die Lockeren und die weniger strukturierten. Doch nicht immer sind die lockeren Lehrer die Lieblinge unter den Schülern, denn in dieser Hinsicht verhalten sich Kinder eher wie Tiere. Riechen Sie eine Schwäche, wird diese sofort zu ihren Gunsten genutzt. Es kann bei zu legerem Unterricht also schnell passieren, dass die lieben Kinderchen jeden Respekt vermissen lassen. Die anspruchsvollen Lehrer hingegen sind oft die, die regelmäßig vor den Klausuren verflucht werden, da die Menge des Stoffes bei ihnen ins Unermessliche zu wachsen droht. Im Unterricht herrscht bei Lehrern aus diesem Holz Zucht und Ordnung, denn die oberste Prämisse heißt: Den Kindern etwas beibringen. Die anspruchsvolleren Lehrer kommen häufig aus anderen Berufsfelder, waren zuvor in der Wirtschaft oder in größeren Unternehmen tätig und wollen die Kinder so optimal vorbereiten. Und dann gibt es da noch die weniger strukturierten Pädagogen. In jedem Lehrerzimmer gibt es mindestens einen solchen Kollegen. Diese Sorte kommt grundsätzlich zu spät, ist meist ein wenig älter und zieht seit gefühlten 20 Jahren immer den gleichen Stoff durch. Wie immer macht es auch hier eine gesunde Kombination aus Lockerheit, Autorität und pädagogischem Einfühlungsvermögen.

Praxis-Schock für junge Lehrer

Kein Wunder also, dass sich junge Lehrer beim ersten Arbeitstag oft überfordert und verloren fühlen. Man spricht mittlerweile sogar von einem regelrechten „Praxis-Schock“, den die theoretisch gut ausgebildeten erfahren. Natürlich ist es schwierig sich von der Theorie schlagartig auf die Praxis umzustellen, weshalb nun auch gezielter auf den Einsatz an Schulen vorbereitet werden soll. Leider tendiert unsere Gesellschaft mittlerweile dazu alles zu theoretisieren. Das ist schön und gut, nutzt aber im praktischen Umgang mit beispielsweise Kindern herzlich wenig. Es muss vom Gedanken abgerückt werden, dass allein eine fundierte theoretische Ausbildung der Ausgangspunkt für eine fachliche Kompetenz darstellt. Zumindest ist dies bei Berufen mit menschlichem Umgang einfach nicht ausreichend. Nicht alles für einen erfolgreichen Berufseinstieg kann an der Universität vermittelt werden, denn solche Dinge lernt man nur durch einen Sprung ins kalte Wasser. Generell sollte dem richtigen Umgang mit Schülern und der richtigen Problemlösung mehr Zeit während dem Studium gewidmet werden. Das würde den Praxis-Schock nach Studienende so gering wie möglich halten.

Wie werde ich ein guter Lehrer?

Zunächst sollte man sich wohl die Frage stellen, ob man diesen Beruf wirklich machen möchte. Hat man Spaß an dem was man tut? Sieht man sich berufen für diesen Job? Hat man ein starkes Nervenkostüm? All das sind Fragen, die sich vor der Wahl des Berufes gestellt werden sollten, denn die Lehrtätigkeit ist sicherlich kein Zuckerschlecken. Man wird es mit schwierigen Kindern, schwierigen Eltern und auch schwierigen Kollegen zu tun bekommen. Die Unterrichtsvorbereitungen werden in den ersten Jahren extrem viel Zeit in Anspruch nehmen und man wird nicht immer wertgeschätzt werden. Wenn das alles kein Problem ist und der Beruf Spaß macht, dann ist man dennoch auf dem besten Weg ein guter Lehrer zu sein. Spaß am eigenen Unterricht wirkt sich automatisch auf die Kinder aus. Begeisterung für das eigene Fach lässt sich auf die Schüler übertragen und mit Spaß lernt es sich bekanntlich doppelt so gut. Generell gilt: Sei Schülerfreund, bleibe Respektsperson.

Weiterführende Quellen zu diesem Thema:
  1. sueddeutsche.de: Was macht einen guten Lehrer aus
  2. spiegel.de: Ein guter Pädagoge
  3. lehrerpreis.de: Wie soll ein guter Lehrer sein?
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