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Versicherungen

Krankenversicherung Sonderwechselrecht für Referendare

lächelnde Referendarin mit unterlagen
Jun
8
2015

Referendare haben ein Sonderkündigungsrecht Bild: contrastwerkstatt - Fotolia

Sonderwechselrecht für Referendare

Durch die Statusänderung haben Referendare ein Sonderkündigungsrecht und können zu Beginn ihres Dienstverhältnisses die Versicherungsgesellschaft wechseln. Da die meisten Referendare bisher mit dem Thema „private Krankenversicherung“ wenige Berührungspunkte hatten, bestehen häufig Unklarheiten und Missverständnisse.

So wird Referendaren beispielsweise häufig von Versicherungsvertreter erzählt, dass sie zum Beginn ihres Referendariats bereits gewechselt haben müssen. Scheinbar im Zeitzwang wird dann nicht selten eine übereilte Entscheidung getroffen, die der Referendar bis zur nächsten Wechselmöglichkeit tragen muss. Im schlimmsten Fall wird aufgrund einer zwischenzeitlichen Erkrankungen ein Wechsel in eine andere Gesellschaft sogar unmöglich.Sein Sonderwechselrecht kann der Referendar noch zwei Monate ab dem Datum der Verbeamtung rückwirkend zu diesem Termin in Anspruch nehmen. War der Beamte vorher bei einer anderen Gesellschaft oder in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, bekommt er die Beiträge, die er bis dahin an die Versicherung bezahlt hat, zurückerstattet.Ebenso besteht bei vielen Referendaren die Angst, dass ab Beginn ihres Referendariats nicht mehr versichert sind, wenn nicht bereits vorher eine Versicherung abgeschlossen wurde. Auch hier kann Entwarnung gegeben werden: Da in Deutschland die Pflicht zur Krankenversicherung besteht, darf die vorherige Versicherung den Versicherungsnehmer nicht aus dem Versicherungsverhältnis lassen, wenn dieser nicht einen Nachweis über eine nahtlos angrenzende neue Krankenvollversicherung vorlegt.Nach dem Referendariat hat Referendar ein weiteres Sonderwechselrecht, da erneut ein Statuswechsel erfolgt. Der Referendar wird nun vom „Beamten auf Widerruf“ zum „Beamten auf Probe“. Zum Termin der Verbeamtung wird der Anwärtertarif des Referendars von der Gesellschaft in der Regel automatisch in den entsprechenden Beamtentarif umgestellt. Der Versicherungsnehmer bekommt die Umstellung von der Gesellschaft vor der Umstellung schriftlich mitgeteilt. Möchte ein Referendar die Gesellschaft wechseln, hat er dazu – je nach Gesellschaft – zwei bis vier Wochen Zeit.Achtung: Für Referendare gilt der sogenannte Kontrahierungszwang nicht. Dieser greift nur bei Beamten auf Probe und Beamten auf Lebzeit. Bestehen Vorerkrankungen, sollte der Referendar von einem unabhängigen Fachmann prüfen lassen, ob und zu welchen Konditionen er von einer Gesellschaft aufgenommen werden würde. Diese Risikovorabanfrage ist anonym und für den Versicherungsnehmer kostenlos. Auf keinen Fall sollte der Beamtenanwärter für die Krankenversicherung dafür direkt zu einer Gesellschaft gehen. Häufig wird ein sogenannter Probenantrag gestellt. Das Problem dabei: Einen Probeantrag in diesem Sinne gibt es nicht. Es handelt sich dabei lediglich um einen normalen Antrag, der vom Versicherungsvertreter „halt probehalber“ gestellt wurde. Erfolgt auf diesen von der Gesellschaft eine Ablehnung, hat der Referendar damit die einmalige Möglichkeit vergeben, später über den Kontrahierungszwang aufgenommen zu werden. Denn dieser gilt nur für den ersten rechtlich bindenden Antrag bzw. das erste rechtlich bindende Angebot einer Gesellschaft. Weitere Informationen zum Thema Krankenversicherungen für Referendare finden Sie auf unseren Partnerseiten.

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