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Die Dienstunfähigkeitsabsicherung

Geschätzte Lesezeit: 2-3 Minuten
Arbeitnehmer mit Rückenproblemen
Nov
16
2015

Arbeitnehmer mit Rückenproblemen: Bild: Erwin Wodicka - Fotolia

Nahezu jeder Beamte hat den Begriff der Dienstunfähigkeit schon einmal gehört. Oftmals wird diese im Zusammenhang mit der Berufsunfähigkeit genannt. Doch was ist die Dienstunfähigkeit nochmal genau und warum muss ich diese extra absichern? Sind Dienstunfähigkeit und Berufsunfähigkeit nicht das Gleiche? Viele Fragen, auf die wir nur allzu gern ein paar Antworten liefern.

Was macht die Dienstunfähigkeitsabsicherung?

Die Dienstunfähigkeitsabsicherung oder im Fachjargon auch kurz und knackig als DU bezeichnet, ist ein elementarer Bestandteil der privaten Vorsorge. Sie ist deshalb so wichtig, weil die Vorsorge durch den Dienstherren eher dürftig ist. So haben Beamtenanwärter, Beamte auf Wiederruf und Beamte auf Probe eine denkbar schlechte Ausgangsposition bezüglich der Dienstunfähigkeit, denn sie haben keinerlei Anspruch auf Ruhegehaltszahlungen oder Unfallfürsorge. Erst nach einer Verbeamtung auf Lebenszeit und 5 Jahren im Dienst können erste Ansprüche auf Ruhegehaltszahlungen geltend gemacht werden. Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist also vor allem für Beamte sinnvoll, die noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet sind, da diese von Seiten des Dienstherren so gut wie keine Absicherungen haben. Kurz gesagt zahlt die Dienstunfähigkeitsversicherung bei Wegfall des Gehaltes monatliche Rente.

Berufsunfähigkeit = Dienstunfähigkeit?

Ein fataler Fehler der leider immer noch zu oft begangen wird, ist das Gleichsetzen der Dienstunfähigkeit mit der Berufsunfähigkeit. Hierzu muss man wissen, dass man mit Eintritt der Berufsunfähigkeit nicht auch automatisch dienstunfähig wird. Die Dienstunfähigkeit kann nämlich nur vom Amtsarzt festgestellt werden. Wer sich also auf die reine Berufsunfähigkeitsabsicherung verlässt, steht nicht selten vor wirtschaftlichen Engpässen. Für berufsunfähig erklärt wird man in der Regel wenn man „infolge von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls voraussichtlich dauerhaft außerstande ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und die seiner bisherigen Lebensstellung entspricht.“ Zumeist wird die Berufsunfähigkeit bereits dann ausgesprochen, wenn man seiner ursprünglichen Tätigkeit nur noch 50% nachgehen kann. Dienstunfähig wird ein Beamter hingegen, wenn er wegen körperlicher Gebrechen oder aufgrund mentaler Schwäche dauerhaft nicht mehr für den Beamtendienst einsetzbar ist. In den Ruhestand wird ein dienstunfähiger Beamte allerdings nur, wenn ein amtsärztliches Attest vorliegt. Die Versetzung in den Ruhestand liegt im Ermessen des Dienstherren.

Warum ist eine Dienstunfähigkeitsabsicherung so wichtig?

Die Absicherung der Dienstunfähigkeit ist vor allem aufgrund der unterschiedlichen Definition von Berufs- und Dienstunfähigkeit so enorm wichtig. Die Problematik besteht hierbei darin, dass man im schlimmsten Fall zwar ein Ruhegehalt aufgrund der Berufsunfähigkeit beziehen kann, aber die Leistungen der Dienstunfähigkeitsversicherung verweigert werden. Theoretisch könnte man ja eine andere Tätigkeit aufgrund der bisherigen beruflichen Ausbildung annehmen. Allein die hypothetische Möglichkeit reicht hierbei aus um Leistungen verweigern zu können. Es ist also äußert wichtig die Dienstunfähigkeit ordentlich abszusichern.

Schutzmechanismus DU-Klausel

Doch wie sichert man seine Dienstunfähigkeit eigentlich richtig ab? In der Regel sichert man Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit zusammen ab, um vollen Schutz zu gewährleisten. Im Versicherungsvertrag muss ausdrücklich von der sogenannten „echten Dienstunfähigkeitsklausel“ gesprochen werden um Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit gleich zu stellen. Nur dann ist der betroffene Beamte bei Entlassung oder Versetzung in den Ruhestand aufgrund einer Erkrankung gewappnet.

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