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Corona-Pandemie: Gestiegene Arbeitsbelastung in der Verwaltung!

Arbeitsbelastung
Jan
7
2022

Arbeitsbelastung; Foto: AdobeStock_169381767

Innerhalb der deutschen Verwaltungen hat die Corona-Krise zu einer erheblichen Steigerung der Arbeitsbelastung geführt. Die Ergebnisse resultieren aus einer neuen Studien-Umfrage und zeigen einen erhöhten Arbeitsaufwand durch die Übernahme von neuen oder zusätzlichen Aufgaben sowie die erheblichen Herausforderungen durch den Arbeitsablauf im Homeoffice auf.


Modernisierungen noch nicht komplex


Nach einer vom Deutschen Beamtenbund (dbb) und der Hertie School of Governance in Auftrag gegebenen Studie beklagten 45 Prozent der Befragten, die in den bundesdeutschen Verwaltungen tätig sind, eine spürbar erhöhte Arbeitsbelastung. In einer gleichen Umfragestudie aus dem Jahr zuvor waren es noch 42 Prozent der Beschäftigten in der Verwaltung, die diesen Aspekt bestätigten. Ein wesentliches Fazit aus der Studie, die von der Agentur „Next:Public“ durchgeführt wurde, ist die weitere Ausbaufähigkeit der Digitalisierung. Die internen Modernisierungsmaßnahmen und die Erweiterung der Digitalisierung hat seit dem Beginn der Corona-Pandemie zwar Fortschritte gezeigt, doch innerhalb des dritten Lockdowns im Zeitraum Januar bis Mai 2021 ließ die weiterführenden Verbesserungen nur äußerst mäßig voranschreiten. So sind mancherorts zwar einige Vorzeigebeispiele für eine leistungsstarke moderne Verwaltung entstanden, doch konnten diese Entwicklungen längst noch nicht flächendeckend umgesetzt werden.


Aufgabenerweiterung und Homeoffice


Eine weitere Erkenntnis aus der Studie ergab die Feststellung, dass im Zuge der Pandemie 21 Prozent der befragten Verwaltungsbeschäftigten noch andere Aufgaben wahrnehmen mussten, die nicht im eigentlichen Tätigkeitsfeld ihres Fachgebietes lagen. Auch dieser Wert stellte eine Steigerung gegenüber der Vorjahresbefragung dar. An einer IT-Sicherheitsschulung zum Wechsel in das Homeoffice hatten 13 Prozent der Beschäftigten in der Verwaltung teilgenommen und 9 Prozent erhielten eine Schulung mit dem Themenschwerpunkt Datenschutz. Das Segment Homeoffice weist gerade in Zeiten der Krise einen hohen Stellenwert auf. Immer mehr Mitarbeiter/ – innen der Verwaltung arbeiteten im Jahr 2021 im Homeoffice. Den Angaben aus der Studie zufolge waren es 60 Prozent, von denen 62 Prozent auf ihre private technische Ausstattung zurückgreifen mussten. Dennoch erfreut sich das Homeoffice einer sehr großen Beliebtheit, die sich durchaus festigen könnte, wenn die Verwaltungen einen stärkeren Fokus auf die Verbesserung der Sicherheitsaspekte und die Gewährleistung der notwendigen technischen Ausstattung legen würde.


Unter der Berücksichtigung der entsprechenden Eignung des beruflichen Aufgabenfeldes könnten sich 92 Prozent der Verwaltungsbeschäftigten auch zukünftig ein Arbeiten im Homeoffice vorstellen. Dieser Wert stellt eine weitere Steigerung um 3 Prozent gegenüber der Vorjahresbefragung dar. Hatte der Stellenwert des Homeoffice innerhalb des ersten Lockdowns noch einen enormen Aufschwung erhalten, so erfuhr der Bereich rund ein Jahr später eine gewisse Stagnation. Innerhalb der ersten Phase der Corona-Pandemie wurde es möglich, dass 55 Prozent der Mitarbeiter/ – innen der Verwaltung überwiegend im Homeoffice arbeiten konnten. Das erste Halbjahr 2021 wies lediglich einen leichten Anstieg der Quote auf 60 Prozent aus, während die Anzahl der Beschäftigten, die dauerhaft im Homeoffice arbeiteten, von etwa einem Drittel innerhalb des ersten Lockdowns auf ein Viertel im Verlauf der dritten Pandemiebeschränkungen sank. Die Hindernisse, welche die Beschäftigten im Verlauf des Jahres 2021 an einer Arbeit im Homeoffice scheitern ließen, waren die nicht vorhandenen Digitalprozesse (30 Prozent), der Mangel an technisch notwendigen Endgeräten (30 Prozent) und die augenscheinliche Weigerung der Vorgesetzten (26 Prozent). Nach wie vor gilt innerhalb der Verwaltungen eine ausgeprägte Präsenzkultur, die in den direkten Kontaktbestrebungen mit den Bürgerin und Bürgerinnen auf kommunaler sowie Landesebene deutlich mehr hervortritt als auf Bundesebene.


Weiterführende Quellen zu diesem Thema

1. Hannoversche Allgemeine Zeitung
2. Freie Presse
3. Redaktionsnetzwerk Deutschland

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Corona-Bonus 2022 : Wer erhält die Sonderzahlung von 1.300 Euro?

viele verschiedene Euro Münzen und Scheine
Jan
7
2022

Viele verschiedene Euro Münzen und Scheine; Foto: Gina Sanders - Fotolia

Auch im Jahr 2022 erhalten bestimmte Berufsgruppen aufgrund der anhaltenden Pandemie eine Corona-Sonderzahlung. In der Regel beträgt die Prämie 1.300 Euro und soll bis zum März zur Auszahlung gelangen. Wer profitiert im Detail von den Zuwendungen?


Bonus für zusätzliche Arbeitsbelastungen


Die steuerfreie Sonderzahlung soll die zusätzlichen Arbeitsbelastungen, die im Zusammenhang mit der anhaltenden Corona-Pandemie in bestimmten Berufsgruppen entstanden sind, zu Teilen ausgleichen und als besondere Wertschätzung für den Einsatz vieler Arbeitnehmer/ – innen gelten. Bis zum 31. März können auch mehr als eine Million Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in den Ländern von der Sonderzuwendung profitieren. So kommen beispielsweise die Bediensteten der Landesbehörden, der Polizei, der Feuerwehr, Mitarbeiter/- innen an den Unikliniken, den Schulen, den Kitas, der Straßenmeistereien oder der Forst- und Abfallwirtschaft in den Genuss der Corona-Sonderprämie.


Einige Bundesländer zahlen den Bonus auch an ihre im Dienst befindlichen Beamten/- innen aus. Studentische Mitarbeiter/- innen, Auszubildende oder Praktikanten und Praktikantinnen haben ebenfalls einen Anspruch auf die Sonderzahlung, welche in diesem Fall bis zur Hälfte der Summe, also in einer Höhe von 650 Euro gewährt wird. Die Auszahlung erfolgt zusammen mit der üblichen Gehaltszahlung, ist steuerfrei und darf so nicht mit dem gängigen Lohn verrechnet werden. Dieses gilt unabhängig davon, ob die Auszahlung der Sonderzahlung auf einmal oder gesplittet erfolgt.


Weiterführende Quellen zu diesem Thema

1. Handwerksblatt
2. Merkur.de
3. Frankfurter Neue Presse

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